Wenige Wochen vor der Hauptversammlung zieht die Münchener Rück die Zügel an. Das laufende Aktienrückkaufprogramm biegt auf die Zielgerade ein. Parallel dazu rückt ein neues Risiko in den Fokus. Die britische Investmentbank Barclays warnt vor immensen Währungseffekten, die das operative Ergebnis im ersten Quartal belasten könnten. An der Börse reagieren Investoren gelassen. Das Papier notiert aktuell bei 558,60 Euro und behauptet sich damit komfortabel über der 50-Tage-Linie bei 537,36 Euro.
Gegenwind trotz geringer Schäden
Analyst Ivan Bokhmat belässt die Einstufung für den weltweit größten Rückversicherer auf „Overweight“. Das Kursziel liegt weiterhin bei 606 Euro. Im ersten Quartal profitierte der Konzern von einer spürbar geringen Belastung durch Großschäden. Allerdings trüben die erwähnten Währungseinflüsse das Bild. Obendrein stuft Barclays die wichtige April-Erneuerungsrunde im Vergleich zu den Vorjahren als etwas schwächer ein. Das fundamentale Vertrauen in die Ertragskraft des DAX-Konzerns tastet die Studie nicht an.
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Milliarden-Programm auf der Zielgerade
Das Management fokussiert sich derweil auf die Kapitalstruktur. Bis zum 10. April sammelte das Unternehmen weitere 6.880 eigene Anteilscheine am Markt ein. Spätestens zur Hauptversammlung am 29. April 2026 endet das bis zu zwei Milliarden Euro schwere Rückkaufprogramm. Durch die Verknappung der Aktienbasis treibt der Vorstand den Gewinn je Aktie gezielt nach oben.
Aktionäre blicken nun auf den Termin Ende April im International Congress Center München. Die Verwaltung schlägt voraussichtlich eine Dividende von 24,00 Euro pro Aktie vor. Das entspricht einer kräftigen Anhebung gegenüber den 20,00 Euro aus dem Vorjahr. Am 30. April 2026 wird die Aktie ex-Dividende gehandelt, bevor am 4. Mai die Auszahlung erfolgt. Im laufenden Geschäftsjahr peilt die Münchener Rück einen IFRS-Nettogewinn von 6,3 Milliarden Euro an.
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