Die Münchener Rück legt nach einem Rekordjahr vor: 6,1 Milliarden Euro Gewinn, eine deutlich erhöhte Dividende und ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm. Insgesamt fließen rund 5,3 Milliarden Euro an die Anteilseigner zurück. Doch die jüngsten Vertragserneuerungen zeigen erste Risse im Geschäftsmodell.
Rekordergebnis übertrifft Prognose
Der weltgrößte Rückversicherer steigerte seinen Nettogewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 6,12 Milliarden Euro und übertraf damit die eigene Prognose. Als Konsequenz schlägt der Vorstand der Hauptversammlung am 29. April eine Dividende von 24,00 Euro je Aktie vor.
Darüber hinaus wurde ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2,25 Milliarden Euro beschlossen. Das Programm startet nach der Hauptversammlung und soll bis zur nächsten Versammlung 2027 abgeschlossen sein. Mit dem Ende des Fünfjahresprogramms „Ambition 2025“ hat der Konzern nach eigenen Angaben alle gesteckten Ziele erreicht oder übertroffen.
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Preisdruck bei Vertragserneuerungen
Trotz des starken Jahresergebnisses zeigten die Vertragserneuerungen zu Jahresbeginn 2026 Belastungen. Im Schaden- und Unfallgeschäft sah sich das Unternehmen erhöhtem Preisdruck ausgesetzt. Der Konzern verzichtete bewusst auf Geschäft, das die Renditeanforderungen nicht erfüllte – mit der Folge eines rückläufigen Prämienvolumens. Zusätzlich belastete ein schwächerer US-Dollar das Ergebnis im vierten Quartal.
Optimistischer Ausblick für 2026
Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt das Management das Ziel eines Nettogewinns von 6,3 Milliarden Euro. Der Versicherungsumsatz soll auf 64 Milliarden Euro steigen, bei einer angestrebten Kapitalanlagerendite von über 3,5 Prozent. Der Großteil des Gewinns – 5,4 Milliarden Euro – soll aus dem Geschäftsfeld Rückversicherung kommen. Mit der Kombination aus hoher Ausschüttung und stabilen Gewinnzielen positioniert sich die Münchener Rück weiterhin als solide Dividendenaktie im DAX.
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