Die Münchener Rück bereitet eine historische Kapitalrückführung vor. Am kommenden Mittwoch stimmt die Hauptversammlung über den Kurs ab. Der Rückversicherer lockt mit Milliarden. Parallel dazu rückt ein massives Wachstumsfeld ins Visier der Münchner.
Milliarden für die Aktionäre
Im Zentrum der Agenda steht die Gewinnverwendung. Der Vorstand schlägt für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 24,00 Euro je Aktie vor. Das entspricht einem Plus von 20 Prozent zum Vorjahr.
Am Tag des Aktionärstreffens soll ein neues Aktienrückkaufprogramm starten. Der Konzern plant den Erwerb eigener Anteile für bis zu 2,25 Milliarden Euro. Inklusive der Dividende fließen so voraussichtlich mehr als fünf Milliarden Euro an die Anteilseigner zurück.
Cyber-Risiken als Treiber
Abseits der Dividende treibt das Management den Ausbau des Cyber-Geschäfts voran. Eine neue Studie des Unternehmens offenbart eine große Deckungslücke. Etwa 89 Prozent der befragten Führungskräfte fühlen sich nicht ausreichend gegen digitale Angriffe geschützt.
Cloud-Dienste und Künstliche Intelligenz verschärfen die Bedrohungslage. Das erhöht das Risiko für teure Kumulschäden. Die Folge: Ein enormer Markt entsteht. Bis zum Jahr 2030 erwarten Experten ein weltweites Prämienvolumen von rund 28 Milliarden US-Dollar.
Schwacher Dollar und US-Unwetter
An der Börse notierte die Aktie am Freitag bei 551,80 Euro. Damit hält sich das Papier knapp über der 50-Tage-Linie. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein moderates Plus von rund fünf Prozent auf der Anzeigetafel.
Operativ richtet sich der Blick bereits auf den 12. Mai. Dann präsentiert die Münchener Rück ihre Quartalszahlen. Analysten achten dabei auf zwei Faktoren. Ein schwacher US-Dollar bremst die umgerechneten Prämieneinnahmen. Hinzu kommen mögliche Kosten durch schwere US-Gewitterserien. Kurzfristig markiert jedoch der 30. April den wichtigsten Termin. An diesem Tag notiert die Aktie ex Dividende.
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