Umsatz fast verdoppelt, EBITDA vervielfacht, und der nächste Verkauf steht kurz vor dem Abschluss. Mutares hat 2025 operativ viel richtig gemacht. Der Aktienkurs erzählt eine andere Geschichte.
Starke Zahlen, klare Strategie
Der Konzernumsatz kletterte 2025 auf 6,5 Milliarden Euro — ein Plus von rund 1,2 Milliarden gegenüber dem Vorjahr. Treiber war eine intensive Akquisitionsphase mit 17 Übernahmen, darunter der Brandschutzanbieter Magirus.
Das EBITDA sprang von 117 Millionen auf 675 Millionen Euro. Einen großen Anteil daran hatten sogenannte Bargain-Purchase-Erträge: Mutares erwarb Unternehmen unter Buchwert und verbuchte die Differenz als Ertrag. Das ist das Kerngeschäft der Münchener Beteiligungsgesellschaft — günstig kaufen, restrukturieren, teuer verkaufen.
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Nächster Exit kurz vor dem Ziel
Auf der Verkaufsseite läuft es ebenfalls. Im abgelaufenen Jahr erzielte Mutares unter anderem mehr als 170 Millionen Euro Bruttoerlös aus dem Verkauf von Steyr Motors. Insgesamt stiegen die Erträge aus Entkonsolidierungen auf 161 Millionen Euro.
Nun steht der nächste Deal an. Das Management meldet, dass sich ein Beteiligungsverkauf in der Abschlussphase befindet — mit Erlösen im dreistelligen Millionenbereich. Konkrete Details fehlen noch.
Kurs weit unter altem Niveau
Sphene Capital bestätigte nach der Zahlenvorlage das „Buy“-Rating und erhöhte das Kursziel leicht auf 49,00 Euro. Die Analysten verweisen auf die erfüllten Prognosen und die hohe Sichtbarkeit bei künftigen Exit-Erlösen.
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Der Aktienkurs notiert bei 25,20 Euro — rund 31 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 36,75 Euro. Seit Jahresanfang hat das Papier knapp 16 Prozent verloren. Das Kursziel von Sphene Capital liegt damit fast doppelt so hoch wie der aktuelle Kurs. Kein Wunder, dass Anleger skeptisch bleiben.
Ausblick: ambitioniertes Wachstumsziel
Für 2026 peilt Mutares einen Konzernumsatz zwischen 7,9 und 9,1 Milliarden Euro an. Der Jahresüberschuss der Holding soll zwischen 165 und 200 Millionen Euro liegen.
Die Hauptversammlung am 3. Juli 2026 soll über eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie abstimmen. Ob der angekündigte Exit vorher abgeschlossen wird und frische Mittel in die Kasse spült, könnte die Stimmung bis dahin merklich beeinflussen.
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