Mutares sammelt frisches Geld ein und plant den Sprung in die USA. An der Börse herrscht dennoch Katerstimmung. Die Beteiligungsgesellschaft platzierte kürzlich neue Aktien zu je 24,50 Euro. Das brachte brutto rund 105 Millionen Euro ein.
Diese Maßnahme verändert die Machtverhältnisse im Unternehmen. Der Stimmrechtsanteil der Gründerfamilie sank durch die Verwässerung auf unter 25 Prozent. Die Folge: Die Familie verliert ihre Sperrminorität bei wichtigen Hauptversammlungsbeschlüssen. Das bedeutet einen passiven Kontrollverlust.
Ein gebrochener Kreditvertrag belasten den Kurs
Aktionäre reagieren nervös auf die jüngsten Entwicklungen. Mutares verfehlte zum Jahreswechsel eine wichtige Verschuldungskennzahl. Das Management bat die Anleihegläubiger daraufhin um eine Verzichtserklärung bis Mitte 2026. Ein neuer Tilgungsplan soll die Wogen nun glätten.
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Ab dem zweiten Quartal kauft das Unternehmen regelmäßig Tranchen der ausstehenden Anleihe zurück. Bis Jahresende will Mutares das Gesamtvolumen um einen dreistelligen Millionenbetrag senken. Der Aktienkurs spiegelt die aktuelle Skepsis wider. Am Freitag schloss das Papier bei 23,60 Euro und markierte damit ein neues Jahrestief. Auf Monatssicht verlor der Titel gut 26 Prozent.
Operativ auf Wachstumskurs
Trotz der finanziellen Turbulenzen treibt der Vorstand das operative Geschäft voran. Den Großteil der frischen Mittel steckt Mutares in die US-Expansion. Dort sieht das Management attraktive Übernahmechancen. Der Rest des Geldes stärkt die Bilanz.
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Parallel dazu ordnet die Gesellschaft ihr europäisches Portfolio neu. Der Verkauf der inTime Group ist auf den Weg gebracht. Die Eingliederung zweier Magna-Sparten läuft bereits. Im zweiten Halbjahr erwartet Mutares die behördliche Freigabe für einen millionenschweren Zukauf vom Chemiekonzern SABIC.
Die kommenden Wochen bringen weitere Klarheit über die Finanzlage. Am 28. April veröffentlicht Mutares die endgültigen Ergebnisse für das abgelaufene Jahr. Vorläufigen Daten zufolge erzielte der Konzern 2025 einen soliden Jahresüberschuss. Bereits am 12. Mai folgen dann die Zahlen für das erste Quartal.
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