Nac Kazatomprom: 6.144 Tonnen im Q1

Kazatomprom fördert im ersten Quartal mehr Uran, verzeichnet aber einen Absatzrückgang. Das Management bestätigt die Jahresziele und investiert in Infrastruktur.

Nac Kazatomprom Jsc Aktie
Kurz & knapp:
  • Fördermenge steigt um neun Prozent
  • Verkaufsvolumen sinkt um 40 Prozent
  • Jahresprognose bleibt unverändert
  • Hohe Investitionen in Großprojekte

Kazatomprom startet mit einem Paradoxon in das Jahr 2026. Während der weltgrößte Uranproduzent deutlich mehr Material aus dem Boden holt, bricht der Absatz auf dem Papier ein. Dahinter steckt jedoch kein Nachfrageproblem, sondern ein logistisches Manöver.

Produktion steigt, Absatz hinkt hinterher

Die Förderung kletterte im ersten Quartal auf 6.144 Tonnen Uran — ein Plus von neun Prozent. Der dem Konzern zuzurechnende Anteil stieg im gleichen Schritt auf 3.247 Tonnen. Damit liefert der Weltmarktführer bei der Produktion wie geplant.

Das Preisumfeld spielt dem Unternehmen in die Karten. Der durchschnittlich realisierte Verkaufspreis kletterte um zwölf Prozent auf 61,33 US-Dollar je Pfund. Der Spotpreis am Markt lag derweil bei durchschnittlich 88,49 US-Dollar — ein deutlicher Aufschlag zum Vorjahr.

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Irritationen löste zunächst das Verkaufsvolumen aus, das um rund 40 Prozent auf 1.535 Tonnen absackte. Das Management führt dies auf das Timing von Lieferungen und spezifische Kundenwünsche zurück. In der Branche sind solche Verschiebungen bei langfristigen Verträgen üblich und hängen oft mit den Zeitplänen der Kraftwerksbetreiber zusammen.

Investitionen in die Infrastruktur

Trotz der kurzfristigen Absatzdelle hält der Vorstand an seinen Zielen fest. Die Produktion soll im Gesamtjahr zwischen 27.500 und 29.000 Tonnen liegen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bleibt damit unverändert.

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Der Vorstand plant mit einem konsolidierten Umsatz von bis zu 2,3 Billionen Tenge. Um dieses Wachstum abzusichern, fließen hohe Summen in die Infrastruktur. Die Investitionsausgaben werden für das laufende Jahr auf bis zu 430 Milliarden Tenge taxiert.

Davon profitieren vor allem die Großprojekte Budenovskoye und Ortalyk. Ein wichtiger administrativer Meilenstein gelang derweil bei der Konzession für das Vorkommen Akdala. Nach dem Auslaufen der alten Vereinbarung im März wurde unmittelbar ein neuer Vertrag unterzeichnet, der die technologische Fortführung des Betriebs sichert.

Damit ist die operative Kontinuität an einem der zentralen Standorte gewährleistet. Im Mai 2026 entscheidet die Hauptversammlung über die Gewinnverwendung für das abgelaufene Geschäftsjahr.

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