Bis zu 20 Milliarden US-Dollar will Nebius im laufenden Jahr in neue KI-Infrastruktur pumpen. Am Mittwoch öffnet der Konzern seine Bücher für das erste Quartal. Investoren suchen nach Beweisen, dass sich diese gigantischen Ausgaben zügig in planbaren Einnahmen niederschlagen.
Die Nervosität vor dem Termin ist spürbar. Am Montag schwankte die Aktie stark und schloss leicht im Minus bei knapp 145 Dollar. Analysten erwarten für das Auftaktquartal einen Umsatz von rund 375 Millionen Dollar. Das wäre ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorquartal.
Unter dem Strich rechnen Experten weiterhin mit roten Zahlen. Ein Verlust von 81 Cent je Aktie steht im Raum. Der Blick des Marktes richtet sich ohnehin weiter in die Zukunft. Das Management peilt bis Jahresende wiederkehrende Einnahmen (ARR) von bis zu neun Milliarden Dollar an.
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Milliarden für den Ausbau
Um dieses rasante Wachstum zu stemmen, baut das Unternehmen massiv Kapazitäten auf. Ein 310-Megawatt-Rechenzentrum in Finnland und ein neuer Gigawatt-Campus in Missouri verschlingen enorme Summen. Zur Absicherung der Liquidität platzierte Nebius kürzlich Wandelanleihen und sammelte so über vier Milliarden Dollar ein.
Die Nachfrage-Seite scheint derweil gesichert. Langfristige Verträge mit Meta und Microsoft garantieren Einnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe. Hinzu kommt eine strategische Allianz mit Nvidia. Der Chip-Gigant investierte selbst in Nebius und gewährt dem Partner bevorzugten Zugriff auf die kommende Hardware-Generation.
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Profitabilität im Fokus
Neben dem reinen Infrastruktur-Ausbau treibt Nebius seine Software-Dienste voran. Die neue Cloud-Plattform soll die Auslastung der Server hoch halten. Erste Erfolge dieser Strategie zeigten sich bereits Ende 2025. Damals meldete die Kernsparte eine operative Marge von 24 Prozent und bescherte dem Konzern das erste positive bereinigte EBITDA der Firmengeschichte.
Bei der anstehenden Präsentation am Mittwoch rücken nun konkrete Liefertermine in den Mittelpunkt. Analysten fordern Updates, wann die ersten Tranchen der Großaufträge von Microsoft und Meta ans Netz gehen. Gelingt es dem Management, den Fahrplan für die anvisierte Kapazität von bis zu einem Gigawatt zum Jahresende zu untermauern, dürfte das die Bewertungsmodelle der institutionellen Anleger stützen.
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