Der Wasserstoffsektor erlebt erneut bewegte Handelstage und Nel ASA steht dabei im Mittelpunkt. Am Mittwoch sackte die Aktie an der Börse München auf 0,2770 Euro ab. Das Minus von 4,65 % beendet zunächst die starke Erholungsphase der vergangenen Tage. Noch zu Wochenbeginn hatte der Markt den Titel deutlich nach oben getragen. Die Aktie ist klar im Aufwärtstrend. Formal wenigstens. Der Ausbruch nach oben gelang noch überhaupt nicht. Die Aktie müsste sich auf deutlich mehr als 30 Cent schieben.
Nel Asa: Die sind immer noch in einem Aufwärtstrend
Wichtig bleibt dennoch der größere Trend. Seit Jahresbeginn legte die Aktie mehr als 53 % zu. Auch auf Sicht von sechs Monaten steht ein Anstieg von über 45 % auf der Kurstafel. Diese Entwicklung hebt Nel ASA klar von vielen anderen Wasserstoffwerten ab.
Im wirtschaftlichen Blickwinkel konzentriert sich derzeit vieles auf die neue Elektrolyse-Technologie des Unternehmens. Anfang Mai, am 6. Mai am Ende, präsentierte Nel ASA eine Plattform, die große Wasserstoffanlagen günstiger und effizienter machen soll. Ziel ist es, die Produktionskosten deutlich zu senken und damit Projekte wirtschaftlich attraktiver zu gestalten.
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Genau an diesem Punkt entscheidet sich jedoch die weitere Entwicklung. Viele Industriepartner verschieben Investitionen weiterhin oder prüfen Projekte länger als erwartet. Dadurch entstehen Unsicherheiten bei Auftragseingängen und Ausbauplänen. Die Börse reagiert darauf inzwischen deutlich vorsichtiger.
Zudem bleibt die finanzielle Ausgangslage klar definiert. Laut den vorliegenden Daten verfügt das Unternehmen über eine Liquidität von rund 1,4 Milliarden norwegischen Kronen. Damit sieht sich Nel ASA bis Ende 2026 finanziell abgesichert.
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Auch die Nachrichtenlage zeigt die strategische Ausrichtung. Neue Aufträge aus den USA und Europa stehen ebenso im Fokus wie Anwendungen im Bereich Energiesicherheit. Wasserstofflösungen gewinnen dort zunehmend an Bedeutung.
Charttechnisch bleibt der Bereich um 0,30 Euro dennoch eine schwierige Hürde. Nach dem jüngsten Rücksetzer rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, ob die Aktie oberhalb der kurzfristigen Durchschnittslinien stabil bleibt. Noch sieht es gut aus für die Nel Asa.
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