Die Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal 2026 hat bei Nel ASA am Mittwochabend eine deutliche Korrektur eingeleitet. Mit einem Tagesverlust von über 12 % spiegelte der Markt die Enttäuschung über die anhaltenden Verzögerungen in der Projektabwicklung wider. Der Kurs von 0,2015 Euro zeigt, dass die strategische Richtung und die operative Realität derzeit weit auseinanderklaffen.
RBC Capital Markets belässt die Aktie nach dem Earnings Call zwar auf „Sector Perform“, senkt jedoch die Erwartungen an eine schnelle Erholung. Besonders kritisch wird gesehen, dass die Nettoverschuldung im Jahr 2026 bei -965 Millionen NOK liegen soll, was zwar auf eine solide Cash-Position hindeutet, aber gleichzeitig den enormen Kapitalbedarf für die Skalierung der neuen PEM-Systeme verdeutlicht.
Nel Asa: So hat sie keine Chance
Positiv hervorzuheben ist am Mittwoch lediglich, dass Nel für 2027 mit einem Umsatzsprung auf 1,38 Milliarden NOK rechnet. Die Hoffnung der Bullen ruht nun darauf, dass die neue Produktionsplattform die Kosten so weit senkt, dass die Bruttomargen endlich ins Plus drehen.
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Doch am heutigen Handelstag dominiert die Skepsis: Das Vertrauen der Investoren wurde durch den EBITDA-Verlust im ersten Quartal erneut erschüttert. Die Aktie bewegt sich nun in einer Zone, in der jeder weitere operative Rückschlag die Existenzberechtigung des aktuellen Bewertungsmodells infrage stellt. Werden die flexiblen, containerisierten Lösungen nicht schneller in reale Erlöse überführt, droht Nel ASA den Anschluss an die internationale Konkurrenz zu verlieren, während die Börse bereits die nächste Finanzierungsrunde vorwegnimmt.
Die Aussichten sind und bleiben daher besonders schwach. Chartanalysten und technische Analysten werden für diese Aktie auch kaum ein besseres Zeugnis ausstellen. Weil Institutionelle wegbleiben: Die möchten eine Martkapitalisierung von mindestens 500 Millionen Euro sehen, nicht wie hier nur 400 Millionen Euro!
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