Der aktuelle Kurs von Nel stand am Freitag am Ende bei 0,2655 Euro, was eine Aufwärtsbewegung von 1,53 % markierte. Diese kurzfristige Erholung findet in einem Umfeld statt, das aktuell dennoch bei weitem nicht zufriedenstellend ist oder war. Die Notierungen waren zuletzt ausgehend von mehr als 0,30 Euro wieder etwas nach unten durchgereicht worden.
Immerhin waren zuletzt auch leicht positive wirtschaftliche Signale ausgegeben worden. Die Norweger haben zum Quartalsende eine Liquiditätsposition von 1,4 Milliarden norwegischen Kronen aufgewiesen. Ergänzt wird dieser finanzielle Puffer durch eine erwartete Zahlungstranche der EU in Höhe von etwa 11 Millionen Euro im zweiten Quartal. Dass das Unternehmen trotz eines Umsatzrückgangs auf 148 Millionen Kronen und eines drastisch gesunkenen Auftragseingangs von minus 73 % operativ Boden gutmacht, liegt zudem nach Wahrnehmung des Unternehmens selbst an der konsequenten Kostendisziplin.
Nel Asa: Die guten Zahlen haben hier helfen können
Das EBITDA verbesserte sich auf – 100 Millionen Norwegische Kronen. Nach dem Abschluss des ersten Quartals gelang es zudem, zwei neue Kontrakte mit einem Volumen von jeweils circa 7 Millionen Dollar zu sichern. Diese beinhalten die Lieferung von containerisierten PEM-Systemen für einen US-Versorger sowie Infrastrukturkomponenten für europäische Wasserstofftankstellen, deren Realisierung bis 2027 geplant ist.
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Aber: Die langfristige Bewertung des Titels hängt wesentlich von der erfolgreichen Skalierung der Produktion ab. Mit der Unterstützung des EU-Innovationsfonds über 135 Millionen Euro wird die Kapazität in Herøya auf 4 Gigawatt ausgebaut. Dieser Schritt ist notwendig, um die ehrgeizigen Kostenziele zu erreichen und die neue alkalische Plattform, die am 6. Mai eröffnet worden ist, kommerziell dann tatsächlich zu etablieren. Das Ziel, die Kosten pro Kilowatt auf unter 1.450 Dollar zu senken, stellt eine Halbierung gegenüber aktuellen Marktpreisen dar.
Man darf gespannt sein. Analysten sehen die Kursziele schon als erfüllt an. Die Norweger lassen bei Chartanalysten aber Hoffnung entstehen auf noch wesentlich mehr.
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