Nemetschek Aktie: Milliarden-Meilenstein geknackt!

Der Softwarekonzern meldet für 2025 einen Rekordumsatz von 1,19 Mrd. Euro und eine verbesserte operative Marge, angetrieben durch KI-Investitionen und Akquisitionen.

Nemetschek Aktie
Kurz & knapp:
  • Erstmals über eine Milliarde Euro Umsatz
  • Währungsbereinigtes Wachstum von 22,6 Prozent
  • EBITDA-Marge steigt auf 31,2 Prozent
  • KI-Übernahmen als strategische Wachstumstreiber

Erstmals in der Unternehmensgeschichte durchbricht Nemetschek die Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro. Die vorläufigen Zahlen für 2025 zeigen ein währungsbereinigtes Wachstum von 22,6 Prozent – und damit sogar leicht über der im Juli angehobenen Prognosespanne von 20 bis 22 Prozent. Der Gesamtumsatz erreichte 1,19 Milliarden Euro.

Besonders bemerkenswert: Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 30,2 auf 31,2 Prozent, während das operative Ergebnis um 23,3 Prozent auf 371,1 Millionen Euro kletterte. Das ist umso beachtlicher, als im ersten Halbjahr ein außerordentlicher Belastungseffekt im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich durch die unerwartete Insolvenz eines Service- und Zahlungsdienstleisters entstand.

KI und Digitalisierung als Wachstumstreiber

Was steckt hinter dieser Dynamik? CEO Yves Padrines verweist auf die fortschreitende Digitalisierung und den zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Bauwirtschaft. Diese Entwicklung eröffne „erhebliche zusätzliche Wachstumspotenziale“, von denen Nemetschek überproportional profitieren wolle.

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Die jüngste Übernahme von Firmus AI in den USA unterstreicht diese Strategie. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Entwurfsprüfung und Risikoanalyse von Bauprojekten vor Baubeginn – ein Bereich, in dem KI-gestützte Lösungen zunehmend nachgefragt werden. Bereits im Vorjahr hatte Nemetschek den US-Softwarehersteller GoCanvas übernommen, der zum Umsatzwachstum 2025 beitrug.

Viertes Quartal bestätigt Aufwärtstrend

Das Schlussquartal setzte die positive Entwicklung fort: Der Umsatz legte währungsbereinigt um 16,7 Prozent auf 325,3 Millionen Euro zu. Die EBITDA-Marge erreichte im vierten Quartal sogar 32,9 Prozent – ein deutliches Signal für die operative Stärke des Geschäftsmodells.

Konzernchef Padrines zeigt sich zuversichtlich für 2026 und erwartet „weiteres starkes, nachhaltiges und profitables Wachstum“. Die ausführlichen Zahlen sowie die konkrete Prognose für das laufende Jahr werden am 19. März 2026 veröffentlicht. Dann dürfte sich zeigen, ob Nemetschek den eingeschlagenen Wachstumskurs tatsächlich fortsetzen kann.

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