Operativ läuft es rund bei Nemetschek. Der Kurs erzählt eine andere Geschichte.
Zum Jahresauftakt 2026 steigerte der Münchner Softwareanbieter seinen Umsatz währungsbereinigt um 17 Prozent auf 313,1 Millionen Euro. Besonders das Subskriptions- und SaaS-Geschäft zog an — ein Plus von 35,4 Prozent auf 248,3 Millionen Euro. Das EBITDA kletterte um knapp 30 Prozent auf 98,4 Millionen Euro, die Marge lag bei 31,4 Prozent.
Analysten bleiben optimistisch
Berenberg bestätigt nach den Zahlen sein „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 115 Euro. Die Bank sieht starke Q1-Resultate und erhebliches Aufwärtspotenzial. JPMorgan bleibt bei „Overweight“ mit einem Kursziel von 110 Euro. Die Analysten werten die Ergebnisse als erwartungskonform und sehen den Jahresausblick des Managements als intakt.
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Das Problem: Beide Kursziele liegen weit über dem aktuellen Niveau. Die Aktie schloss am Freitag bei 61,95 Euro — ein Minus von fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit Jahresbeginn hat der Titel rund 31 Prozent verloren.
Prognose bestätigt, Akquisition geplant
Für das Gesamtjahr 2026 peilt Nemetschek ein organisches Umsatzwachstum von 14 bis 15 Prozent an. Die EBITDA-Marge soll zwischen 32 und 33 Prozent liegen. Das Unternehmen plant außerdem die Übernahme von HCSS, einem Anbieter von Bausoftware. Die Transaktion ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.
Die Zahlen sind solide, der Ausblick unverändert — und trotzdem notiert die Aktie nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 57,60 Euro. Wie schnell sich das ändert, hängt maßgeblich davon ab, ob die HCSS-Übernahme reibungslos verläuft und das Wachstumstempo im zweiten Quartal hält.
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