Der Lebensmittelriese macht ernst. Unter der Ägide des neuen CEO Philipp Navratil werden die angekündigten Restrukturierungspläne nun konkret umgesetzt, wie aktuelle Meldungen aus Südafrika belegen. Der Konzern richtet sich konsequent neu aus, um schlanker und profitabler zu werden – ein Prozess, der tiefgreifende Einschnitte in die Belegschaft erfordert.
Die Streichliste wird konkret
Was als strategisches Konzept begann, trifft nun die operative Ebene. In Südafrika hat Nestlé Kündigungen für über 400 Mitarbeiter ausgesprochen und führt bereits Abfindungsgespräche. Dieser Schritt ist jedoch nur der Auftakt. Der globale Plan sieht den Abbau von rund 16.000 Arbeitsplätzen vor, was etwa 6 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht. Auch in weiteren Regionen wie Ostafrika zeichnen sich ähnliche Maßnahmen ab.
Die Stoßrichtung des Managements ist eindeutig: Komplexität raus, Effizienz rein. Navratil konzentriert das Portfolio auf vier wesentliche Wachstumstreiber: Kaffee, Tiernahrung, Ernährung sowie Lebensmittel & Snacks. Randgeschäfte, die nicht in dieses Raster passen, werden abgestoßen. Jüngstes Beispiel ist der Verkauf der verbliebenen Speiseeis-Aktivitäten, darunter Marken wie D’Onofrio, an das Joint Venture Froneri.
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Anleger honorieren den Kurs
Der Kapitalmarkt bewertet die Verschlankung und den Fokus auf Margenstärke positiv. Die Aktie legte heute um 1,99 Prozent auf 92,23 Euro zu. Damit nähert sich der Kurs wieder seinem 52-Wochen-Hoch von 94,88 Euro an. Der Aufwärtstrend der letzten 30 Tage, in denen das Papier über 17 Prozent gewann, bestätigt das Vertrauen der Investoren in die neue Strategie.
Mit der operativen Umsetzung der Sparmaßnahmen richtet sich der Blick nun auf die ordentliche Generalversammlung am 16. April 2026. Dort wird sich zeigen, wie schnell die neue Struktur greift und ob der Konzern seinen Zeitplan für die Profitabilitätssteigerung einhalten kann.
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