Netlist hat am Mittwoch sieben Kingston-Gesellschaften wegen mutmaßlicher Patentverletzungen vor einem kalifornischen Bundesgericht verklagt. Die Klage wurde beim Bundesbezirksgericht für den zentralen Bezirk Kaliforniens eingereicht. Gestern stieg die Aktie um 9,6% auf einen Schlusskurs von 5,70 USD.
Neue Klage und abgeschlossene Untersuchung
Medienberichten zufolge richtet sich die Klage gegen Kingston Technology (Shanghai), Kingston Technology Co., Ltd., Kingston Solutions und Kingston Technology Far East. Ebenfalls als Beklagte genannt werden Kingston Digital, Kingston Technology Company und Kingston Technology Corporation. Netlist wirft den sieben Unternehmen die Verletzung von Patenten vor.
Zu den weiteren rechtlichen Schritten gehört eine Beschwerde nach Section 337 bei der US-Handelskommission ITC gegen Kingston- und Lenovo-Gesellschaften sowie Vertriebspartner. Sie betrifft behauptete Patentverletzungen im Zusammenhang mit DDR5-RDIMMs, SSDs und verwandten Produkten. Medienberichte beschrieben gestern sowohl die ITC-Beschwerde als auch die Klage in Kalifornien.
Ein anderes Verfahren ist dagegen abgeschlossen: Die US-Handelskommission beendete am Montag ihre Untersuchung gegen Samsung Electronics und weitere Verfahrensbeteiligte. Vorausgegangen war eine Einigung zwischen Samsung und Netlist. Die Einstellung betraf die Untersuchung zu DRAM-Produkten.
Quartalsbericht am 10. November
Der nächste angekündigte Unternehmenstermin ist die Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal 2026 am 10. November. Nach Unternehmensangaben soll der Bericht nach 16 Uhr US-Ostküstenzeit erscheinen. Das betreffende Quartal endete am 26. September.
Für denselben Tag hat Netlist außerdem eine Telefonkonferenz um 17 Uhr US-Ostküstenzeit angesetzt. Das Unternehmen hatte den Veröffentlichungstermin und die anschließende Konferenz am 27. Oktober angekündigt.
Stand heute, 7. November: Netlist – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Netlist investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 7. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

