Newmont Mining hat am 23. April 2026 ein neues Aktienrückkaufprogramm über 6,0 Milliarden Dollar genehmigt — unmittelbar nachdem das vorherige Programm gleicher Größe vollständig abgearbeitet war. Zeitgleich meldete der weltgrößte Goldproduzent den höchsten freien Cashflow eines einzelnen Quartals in seiner Unternehmensgeschichte.
Zahlen, die für sich sprechen
Im ersten Quartal 2026 erwirtschaftete Newmont 3,1 Milliarden Dollar freien Cashflow. Der operative Mittelzufluss lag bei 3,8 Milliarden Dollar. Seit dem letzten Quartalsbericht flossen 2,7 Milliarden Dollar über Dividenden und Rückkäufe an die Aktionäre zurück.
Das bereinigte Nettoergebnis erreichte 2,90 Dollar je verwässerter Aktie — der Analystenkonsens hatte lediglich 2,18 Dollar erwartet. Der Umsatz von 7,31 Milliarden Dollar übertraf die Marktprognosen um knapp zwölf Prozent. Treiber war vor allem der realisierte Goldpreis von durchschnittlich 4.900 Dollar je Unze, der die Kostenstruktur weit in den Hintergrund rückte.
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Effizienz und Portfoliobereinigung
Die Gold-AISC lagen bei 1.029 Dollar je Unze — ein Wert, der durch starke Nebenprodukterlöse und laufende Kostensenkungen gedrückt wurde. Produziert wurden im Quartal 1,3 Millionen Unzen Gold sowie nennenswerte Mengen Silber und Kupfer.
Parallel dazu schreitet die Portfoliobereinigung voran. Im ersten Quartal flossen 321 Millionen Dollar aus dem Verkauf von Beteiligungen und Contingency-Zahlungen. Seit dem Start des Devestitionsprogramms hat Newmont insgesamt 4,6 Milliarden Dollar aus dem Verkauf nicht-strategischer Assets erlöst.
Ein Erdbeben der Stärke 4,5 nahe der australischen Cadia-Mine sorgte kurzzeitig für Aufmerksamkeit. Unterirdische Inspektionen stellten begrenzte Schäden fest, die Oberflächeninfrastruktur blieb jedoch intakt. Das Management erwartet keine wesentlichen Produktionsausfälle.
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Jahresguidance und Kassenstand
Trotz der Rekordergebnisse hält Newmont an seiner Jahresprognose von 5,3 Millionen attributierbaren Goldunzen für 2026 fest. Das Entwicklungskapital für das Gesamtjahr ist mit 1,4 Milliarden Dollar veranschlagt, ein Großteil davon fließt in Ahafo North, das gerade sein erstes volles Produktionsjahr aufnimmt.
Mit einem Kassenbestand von 8,8 Milliarden Dollar zum Quartalsende hat das Management erheblichen Spielraum. Das neue Rückkaufprogramm soll nach Unternehmensangaben gleichmäßig abgearbeitet werden, um das Gewinnwachstum je Aktie zu steigern. Die Quartalsdividende von 0,26 Dollar je Aktie wird am 22. Juni 2026 ausgezahlt.
An der Börse spiegeln sich die starken Zahlen bislang nicht vollständig wider. Die Aktie notiert rund 15 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 110,50 Euro und hat in den vergangenen sieben Tagen gut sechs Prozent verloren — der RSI von 31 signalisiert dabei eine überverkaufte technische Lage. Ob der Markt die fundamentale Stärke des Quartals nun einpreist, wird sich in den nächsten Handelstagen zeigen.
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