Der Goldriese Newmont Mining schwimmt im Geld. Dank hoher Goldpreise und strikter Kostendiziplin meldet der Konzern Rekordwerte beim freien Cashflow und schraubt die Dividende nach oben. Doch der Ausblick auf 2026 offenbart Risse in der glänzenden Fassade: Während die Kassen voll sind, wird die Produktion im laufenden Jahr spürbar sinken.
Finanzieller Kraftakt
Im vierten Quartal kletterte der Umsatz um rund 21 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar. Verantwortlich dafür waren vor allem die stark realisierten Goldpreise, die dem Unternehmen in die Hände spielten. Der bereinigte Gewinn lag bei 2,52 Dollar je Aktie.
Noch beeindruckender ist die Cash-Generierung: Im Gesamtjahr erzielte Newmont einen freien Cashflow von 7,3 Milliarden Dollar. Diese massiven Mittelzuflüsse nutzte das Management konsequent zur Bilanzsanierung. Allein in den letzten zwölf Monaten wurden Schulden in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar getilgt, sodass das Unternehmen das Jahr mit einer Netto-Cash-Position von 2,1 Milliarden Dollar abschloss. Die Aktie notiert nach dieser Meldung bei rund 104,90 Euro und behauptet damit ihr starkes Niveau nahe dem 52-Wochen-Hoch.
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Dividende steigt, Produktion fällt
Anleger profitieren direkt von der prallen Kasse. Der Vorstand genehmigte eine Anhebung der Quartalsdividende um vier Prozent auf 0,26 Dollar je Aktie. Gleichzeitig fließt Kapital in wichtige Wachstumsprojekte wie die Tanami-Erweiterung und die Integration der Newcrest-Assets.
Doch die Medaille hat eine Kehrseite. Für das Jahr 2026 kündigte das Management eine Übergangsphase mit sinkendem Ausstoß an. Die Prognose für die Goldproduktion liegt bei etwa 5,3 Millionen Unzen, was einen deutlichen Rückgang gegenüber den 5,9 Millionen Unzen des Jahres 2025 bedeutet. Ursächlich hierfür sind laut Unternehmensangaben der Verkauf von Unternehmensteilen sowie natürliche Zyklen in der Minenentwicklung.
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Ärger in Nevada
Neben der sinkenden Produktionsmenge sorgen operative Reibungspunkte für Gesprächsstoff. Newmont berichtete von einem Sicherheitsvorfall in der Tanami-Mine und lokalen Schwierigkeiten bei den Nevada Gold Mines.
Brisant ist dabei vor allem die Situation in Nevada: Newmont hat seinem Joint-Venture-Partner Barrick formell eine Inverzugsetzung (Default Notice) übermittelt. Dieser juristische Schritt verschärft den Ton zwischen den beiden Bergbaugiganten und bringt zusätzliche Komplexität in das regionale Produktionsgefüge. Wie sich dieser Konflikt auf die operative Leistung auswirkt, bleibt ein kritischer Faktor für die kommenden Quartale.
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