Der weltgrößte Goldproduzent profitiert deutlich vom aktuellen Marktumfeld. Während ein historisch hoher Goldpreis die Einnahmen antreibt, sorgen sinkende Energiekosten für spürbare Entlastung auf der Ausgabenseite. Diese Kombination weckt im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen enorme Gewinnerwartungen bei den Anlegern – auch wenn einige Großaktionäre und Unternehmensinsider die jüngsten Kursgewinne zur Kasse bitten.
Doppelte Hebelwirkung für die Margen
Am 23. April wird Newmont die Bücher für das erste Quartal 2026 öffnen. Die Messlatte liegt dabei hoch: Analysten prognostizieren einen bereinigten Gewinn von 2,38 US-Dollar je Aktie, was nahezu einer Verdopplung gegenüber den 1,25 US-Dollar aus dem Vorjahreszeitraum entsprechen würde.
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Verantwortlich für diesen Optimismus ist in erster Linie der anhaltende Höhenflug des Edelmetalls, da der Spotpreis für Gold zuletzt die Marke von 4.700 US-Dollar pro Unze erreichte. Parallel dazu spielen dem Bergbaukonzern sinkende Ölpreise in die Karten. Geringere Energiekosten verbessern die operative Effizienz der weltweit elf betriebenen Minen direkt und dürften den freien Cashflow zusätzlich ausweiten.
Diskrepanz zwischen Analysten und Insidern
Diese fundamentalen Aussichten spiegeln sich in der jüngsten Kursentwicklung wider. Auf Wochensicht verzeichnete der Titel ein Plus von knapp 12 Prozent und ging am gestrigen Donnerstag bei 98,88 Euro aus dem Handel. Auch die Analysten von Macquarie bekräftigten kürzlich ihre Kaufempfehlung für das Papier. Das mittlere Kursziel der Experten liegt auf Sicht von sechs Monaten bei 145 US-Dollar, begründet durch die hohe Hebelwirkung des Unternehmens auf den Goldpreis.
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Allerdings zeigen aktuelle Pflichtmitteilungen ein differenziertes Bild bei den institutionellen Anlegern und dem Management. So reduzierte F&V Capital Management seine Position um über 50 Prozent. Gleichzeitig trennte sich David James Fry, Leiter der Projektentwicklung bei Newmont, von gut 18.000 Aktien. Marktbeobachter werten dies teilweise als normale Gewinnmitnahmen nach der starken Kursentwicklung der vergangenen zwölf Monate.
Die anstehende Bilanzvorlage Ende April wird den Realitätscheck für die hohen Markterwartungen liefern. Sollte Newmont die prognostizierte Margenausweitung durch die Kombination aus teurem Gold und billigerem Öl bestätigen, würde dies die fundamentale Basis für die jüngste Aufwärtsbewegung untermauern.
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