Der weltgrößte Goldproduzent hat seine Bücher für das vierte Quartal 2025 geöffnet – und die Reaktion der Anleger fiel zunächst positiv aus, bevor die Aktie nachbörslich an der NYSE um 3,59 Prozent auf 120,90 Dollar einbrach. Ein genauerer Blick auf die Zahlen zeigt: Die Story ist komplizierter als gedacht.
Gewinn verfehlt Erwartungen deutlich
Newmont verdiente im Schlussquartal 2025 lediglich 1,19 Dollar je Aktie – Analysten hatten im Vorfeld 2,05 Dollar erwartet. Das entspricht einem Minus von rund 42 Prozent gegenüber den Schätzungen. Allerdings arbeitete das Unternehmen bei den bereinigten Zahlen mit 2,52 Dollar je Aktie, was die Konsenserwartung von 2,00 Dollar deutlich übertraf.
Beim Umsatz sah es besser aus: Der Bergbaukonzern steigerte die Erlöse von 5,72 Milliarden auf 6,82 Milliarden Dollar. Die Analysten hatten hier mit 6,19 Milliarden Dollar gerechnet. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Newmont einen Umsatz von 22,67 Milliarden Dollar – nach 18,56 Milliarden im Vorjahr.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Newmont Mining?
Goldpreis-Rally rettet die Bilanz
Verantwortlich für die soliden Umsatzzahlen war vor allem der durchschnittliche realisierte Goldpreis von 4.216 Dollar je Unze im vierten Quartal – ein Plus von fast 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Goldpreis hatte in den vergangenen Monaten mehrfach neue Rekordstände erreicht, getrieben durch Zinssenkungserwartungen und geopolitische Spannungen.
Doch die Produktion sank gleichzeitig um fast 24 Prozent auf 1,45 Millionen Unzen. Grund waren geplante Änderungen im Abbauplan bei mehreren Minen, darunter Peñasquito, Ahafo South und Cadia. Die Gesamtkosten pro Unze stiegen um 11 Prozent auf 1.620 Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Newmont Mining?
Investitionsoffensive und gedämpfter Ausblick
Newmont kündigte an, 1,4 Milliarden Dollar in die Weiterentwicklung von Assets aus der 17-Milliarden-Dollar-Übernahme von Newcrest aus dem Jahr 2023 zu investieren. Dazu gehören die Cadia Panel Caves in Australien, die Tanami Expansion 2 und eine Machbarkeitsstudie für Red Chris in Kanada.
Für 2026 prognostiziert das Unternehmen eine Goldproduktion von 5,3 Millionen Unzen – deutlich unter den 5,89 Millionen Unzen aus 2025. Diese Prognose dürfte bei Anlegern für Stirnrunzeln gesorgt haben, zumal die Kostenbasis weiter steigt.
Der Kursverlauf zeigt die Verunsicherung: Nach einem kurzen nachbörslichen Anstieg drehte die Aktie ins Minus. Die Frage bleibt, ob der hohe Goldpreis die rückläufige Produktion mittelfristig kompensieren kann.
Newmont Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Newmont Mining-Analyse vom 20. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Newmont Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Newmont Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Newmont Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


