Der Kurs des Explorationsunternehmens Nexus Uranium befindet sich weiter im freien Fall. Am Dienstag notierte die Aktie bei 0,44 Euro, ein Minus von 4,57 Prozent zum Vortag. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits 64,45 Prozent an Wert verloren.
Die Verluste summieren sich. Allein in den letzten 30 Tagen gab die Aktie um 25,34 Prozent nach. Vom 52-Wochen-Hoch bei 1,98 Euro ist sie knapp 78 Prozent entfernt. Die Marktkapitalisierung schmilzt dahin.
Die technischen Signale sind eindeutig. Der RSI (14 Tage) liegt bei 34,7 und damit nahe der überverkauften Zone. Die Aktie notiert deutlich unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 0,58 Euro. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität beträgt 90,74 Prozent – ein klares Zeichen für Nervosität.
Branche bewegt sich
Während Nexus Uranium schwächelt, tut sich im US-Uransektor durchaus etwas. Unternehmen wie Anfield Energy bereiten die Wiederinbetriebnahme der Shootaring Canyon Uranium-Mühle in Utah vor. Ziel: Produktion bis 2027, Lizenzverlängerung bis Ende 2026.
Auch enCore Energy treibt in South Texas den Ausbau voran. Der Fokus liegt auf modularen Ionen-Austausch-Anlagen. Mehrere Förderfelder sollen so an zentrale Verarbeitungsanlagen angebunden werden.
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Hinzu kommt die politische Diskussion um Small Modular Reactors (SMRs). Die USA suchen nach CO2-neutraler Grundlast – und Uran gewinnt als Brennstoff an strategischer Bedeutung.
Doch davon profitiert Nexus Uranium bisher nicht. Das Unternehmen ist ein Junior-Explorer. Solche Aktien reagieren empfindlich auf Zinsentwicklung, Kapitalverfügbarkeit und fehlende Projektdurchbrüche.
Die Aktie bleibt im Abwärtstrend gefangen. Anleger brauchen einen klaren Katalysator – einen neuen Bohrerfolg, eine Lizenz oder einen Partner. Ohne solche Impulse steht der nächste Test des 52-Wochen-Tiefs bei 0,36 Euro im Raum.
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