Kurz vor den Quartalszahlen am 31. März häufen sich die Kurszielkürzungen bei Nike. Mehrere Banken haben ihre Erwartungen innerhalb von 48 Stunden nach unten angepasst — und die Aktie notiert nahe ihres 52-Wochen-Tiefs.
Margendruck aus zwei Richtungen
Die Telsey Advisory Group senkte ihr Kursziel am 25. März von 72 auf 65 US-Dollar und behielt das Rating „Market Perform“ bei. Analystin Christina Fernandez erwartet, dass die operative Marge im laufenden Geschäftsjahr um rund 400 Basispunkte schrumpft — mit weiteren 200 Basispunkten Rückgang im Jahr 2026. BTIG folgte mit einer Senkung von 100 auf 90 Dollar, hält aber an einem „Buy“-Rating fest. Deutsche Bank hatte ihr Ziel bereits zuvor auf 54 Dollar gesetzt.
Ein wesentlicher Belastungsfaktor sind Zölle. Das Nike-Management hat kommuniziert, dass die Handelsabgaben Mehrkosten von 1,5 Milliarden US-Dollar verursachen und die Bruttomarge im laufenden Quartal um 1,2 Prozentpunkte belasten dürften.
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China bleibt das Sorgenkind
Für den Q3-Bericht rechnen Analysten mit einem Umsatzrückgang auf 11,22 Milliarden Dollar. Haupttreiber ist ein erwartetes Minus von 16 Prozent beim China-Umsatz. Der Konsens beim Gewinn je Aktie liegt bei 0,29 Dollar — ein bescheidener Wert, der die angespannte Lage widerspiegelt.
Langfristige Hoffnungen auf WM und neue Kollektion
Trotz des aktuellen Gegenwinds halten einige Häuser an einem konstruktiven Langfristbild fest. Bank of America bekräftigte zuletzt ihr „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 73 Dollar und verwies auf erste Anzeichen einer Erholung im nordamerikanischen Markt. Rund 60,5 Prozent der Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, 34,2 Prozent plädieren für „Halten“.
Als mittelfristiger Katalysator gilt die Fußball-WM 2026. Die neue Aero-FIT-Kollektion soll das Wachstum im vierten Quartal und im Geschäftsjahr 2027 stützen. Ob das ausreicht, um die Margenprobleme zu überbrücken, dürfte der Bericht am 31. März zumindest teilweise beantworten.
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