Schwache Margen, fallende Gewinne und eine Aktie nahe dem Jahrestief. Bei Nike klaffen Anspruch und Realität derzeit weit auseinander. Das Management reagiert mit einem harten Umbauprogramm. Einige Großinvestoren sehen genau hier eine Einstiegschance.
Harter Schnitt für den Neustart
Konzernchef Elliott Hill verordnet dem Sportartikelhersteller eine strenge Diät. Nike streicht weltweit rund 1.400 Stellen, was etwa zwei Prozent der Belegschaft entspricht. Es ist bereits der zweite Stellenabbau in diesem Jahr. Der Fokus liegt diesmal auf der Technologieabteilung.
Die Folge: Das Unternehmen spart Kosten, die direkt in die neue Strategie fließen. Nike will Produkte schneller entwickeln und verlorene Marktanteile im Einzelhandel zurückerobern.
Gewinneinbruch trifft auf Dividendenplus
Finanziell hinterlässt der Umbau deutliche Spuren. Im abgelaufenen dritten Quartal brach der Nettogewinn um 35 Prozent ein. Der Umsatz stagnierte bei rund 11,3 Milliarden US-Dollar. Abfindungen und höhere Zölle in Nordamerika drückten die Bruttomarge nach unten.
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Trotz der Belastungen hält Nike die Aktionäre bei Laune. Der Vorstand erhöht die Quartalsdividende auf 0,41 US-Dollar je Aktie. Damit steigt die Ausschüttung im 24. Jahr in Folge. Große Adressen greifen bei den niedrigen Kursen bereits zu. Die Danske Bank stockte ihre Position zuletzt spürbar auf. Sie hält nun ein Millionenpaket an Nike-Aktien.
China bremst die Erholung
Der Markt bleibt skeptisch. Analysten sind tief gespalten. Aktuell stehen sich 17 Kaufempfehlungen und 17 neutrale Bewertungen gegenüber. Banken wie HSBC senkten ihre Kursziele zuletzt auf rund 50 US-Dollar.
Das Management mahnt ebenfalls zur Vorsicht. Für das Schlussquartal erwartet Nike einen leichten Umsatzrückgang. Das Hauptproblem liegt in China. Dort rechnen die Verantwortlichen mit einem Einbruch der Erlöse um etwa 20 Prozent. Ein umfassendes Update zur Strategie liefert der Konzern auf dem Investorentag im zweiten Halbjahr 2026.
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