Nike: Danske Bank erhöht um 7,0%

Nike streicht 1.400 Stellen und verzeichnet einen Gewinneinbruch von 35 Prozent. Trotz Dividendenplus bleibt der Ausblick verhalten.

Nike Aktie
Kurz & knapp:
  • Zweite Entlassungswelle im Technologiebereich
  • Gewinnrückgang um 35 Prozent
  • Dividende steigt auf 0,41 US-Dollar
  • China-Umsatz droht um 20 Prozent zu fallen

Schwache Margen, fallende Gewinne und eine Aktie nahe dem Jahrestief. Bei Nike klaffen Anspruch und Realität derzeit weit auseinander. Das Management reagiert mit einem harten Umbauprogramm. Einige Großinvestoren sehen genau hier eine Einstiegschance.

Harter Schnitt für den Neustart

Konzernchef Elliott Hill verordnet dem Sportartikelhersteller eine strenge Diät. Nike streicht weltweit rund 1.400 Stellen, was etwa zwei Prozent der Belegschaft entspricht. Es ist bereits der zweite Stellenabbau in diesem Jahr. Der Fokus liegt diesmal auf der Technologieabteilung.

Die Folge: Das Unternehmen spart Kosten, die direkt in die neue Strategie fließen. Nike will Produkte schneller entwickeln und verlorene Marktanteile im Einzelhandel zurückerobern.

Gewinneinbruch trifft auf Dividendenplus

Finanziell hinterlässt der Umbau deutliche Spuren. Im abgelaufenen dritten Quartal brach der Nettogewinn um 35 Prozent ein. Der Umsatz stagnierte bei rund 11,3 Milliarden US-Dollar. Abfindungen und höhere Zölle in Nordamerika drückten die Bruttomarge nach unten.

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Trotz der Belastungen hält Nike die Aktionäre bei Laune. Der Vorstand erhöht die Quartalsdividende auf 0,41 US-Dollar je Aktie. Damit steigt die Ausschüttung im 24. Jahr in Folge. Große Adressen greifen bei den niedrigen Kursen bereits zu. Die Danske Bank stockte ihre Position zuletzt spürbar auf. Sie hält nun ein Millionenpaket an Nike-Aktien.

China bremst die Erholung

Der Markt bleibt skeptisch. Analysten sind tief gespalten. Aktuell stehen sich 17 Kaufempfehlungen und 17 neutrale Bewertungen gegenüber. Banken wie HSBC senkten ihre Kursziele zuletzt auf rund 50 US-Dollar.

Das Management mahnt ebenfalls zur Vorsicht. Für das Schlussquartal erwartet Nike einen leichten Umsatzrückgang. Das Hauptproblem liegt in China. Dort rechnen die Verantwortlichen mit einem Einbruch der Erlöse um etwa 20 Prozent. Ein umfassendes Update zur Strategie liefert der Konzern auf dem Investorentag im zweiten Halbjahr 2026.

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Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom, erfahrener Unternehmer und anerkannter Experte für Finanzmärkte. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Analyse von Aktienmärkten und wirtschaftlichen Zusammenhängen verbindet er wissenschaftliche Fundierung mit unternehmerischer Praxis. Er unterstützt Anleger, die langfristigen Vermögensaufbau und finanzielle Unabhängigkeit durch fundierte Strategien anstreben.

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Als Gründer und Geschäftsführer der YES Investmedia GmbH ist er unternehmerisch im Bereich der Finanzpublikationen tätig. Seine Expertise umfasst die Analyse komplexer wirtschaftlicher Themen wie demographischer Wandel oder globaler Markttrends sowie deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Durch seine langjährige Tätigkeit hat er sich als Autor zahlreicher Analysen und Kommentare zu wirtschaftlichen und börsenrelevanten Themen etabliert.

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