Die NiSource-Aktie kletterte am Mittwoch im vorbörslichen Handel auf 45,59 Dollar – und damit auf ein neues Allzeithoch. Das Energieversorgungsunternehmen aus dem Mittleren Westen der USA hat gleich mehrere Gründe geliefert, warum Anleger optimistisch bleiben sollten. Die jüngsten Quartalszahlen überzeugten, die Prognose bleibt ambitioniert und ein Milliardeninvestitionsplan verspricht langfristiges Wachstum.
Solide Zahlen zum Jahresabschluss
Im vierten Quartal 2025 konnte NiSource den Gewinn deutlich steigern. Der Nettogewinn kletterte auf 257,8 Millionen Dollar oder 0,53 Dollar je Aktie – ein Plus gegenüber 223,9 Millionen Dollar oder 0,47 Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Bereinigt um Sondereffekte lag das Ergebnis bei 249,2 Millionen Dollar beziehungsweise 0,51 Dollar je Aktie. Besonders erfreulich: Die Umsätze sprangen um satte 18,4 Prozent auf 1,891 Milliarden Dollar, verglichen mit 1,597 Milliarden Dollar im Vorjahr.
Das Unternehmen bestätigte zugleich die Gewinnprognose für das laufende Jahr 2026. Die bereinigte Gewinnspanne liegt weiterhin bei 2,02 bis 2,07 Dollar je Aktie – genau in der Mitte der Erwartungen von 14 befragten Analysten, die im Schnitt 2,05 Dollar prognostizieren.
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Rekordinvestitionen in Rechenzentren
Der eigentliche Kurstreiber dürfte jedoch der ambitionierte Kapitalplan für die kommenden Jahre sein. NiSource plant zwischen 2026 und 2030 Investitionen von rund 28 Milliarden Dollar. Ein erheblicher Teil davon – knapp 7 Milliarden Dollar – fließt in strategische Rechenzentrumsinfrastruktur. Hier dürfte vor allem die bereits angekündigte Partnerschaft mit Amazon eine zentrale Rolle spielen, bei der ein Rechenzentrumspark für 15 Milliarden Dollar entstehen soll.
Diese massive Investitionsoffensive soll das Unternehmen auf Wachstumskurs halten. NiSource erwartet von 2026 bis 2033 ein jährliches Gewinnwachstum von 8 bis 9 Prozent und ein Wachstum der Rate Base von 9 bis 11 Prozent pro Jahr. Die Rate Base ist eine zentrale Kennziffer für Energieversorger, da sie die Basis für die regulierten Erlöse bildet.
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Attraktive Dividende als Bonus
Neben den Wachstumsaussichten bleibt NiSource auch für Dividendenjäger interessant. Das Unternehmen hat seine Quartalsdividende von 0,30 Dollar je Aktie bestätigt, zahlbar am 20. Februar 2026 an Aktionäre, die am 3. Februar im Register standen. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 2,7 Prozent – und das bei einer beeindruckenden Historie von 40 aufeinanderfolgenden Jahren mit Dividendenzahlungen.
Die Analysten bleiben optimistisch. Mizuho hob das Kursziel auf 50 Dollar an und begründete dies mit der starken Positionierung im Rechenzentrumsbereich. Jefferies setzte das Ziel zwar leicht von 50 auf 49 Dollar herab, bekräftigte aber die Kaufempfehlung. Über das vergangene Jahr hat die Aktie bereits 19,85 Prozent zugelegt – und mit einer Beta von 0,65 zeigt der Titel deutlich weniger Volatilität als der breite Markt. Für defensive Anleger mit Wachstumsambitionen ein interessantes Profil.
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