Die Aktie von Noble Corp steht unter Druck. Nachdem das Unternehmen Anfang Februar enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt hatte, zeigt sich nun ein auffälliges Muster: Gleich mehrere Top-Manager nutzen die vergangenen Tage für größere Aktienverkäufe.
Führungsetage trennt sich von Anteilen
Innerhalb weniger Tage haben vier hochrangige Manager insgesamt Aktien im Wert von rund 1,4 Millionen Dollar verkauft. Den größten Anteil veräußerte Joey M. Kawaja, Vizepräsident für Operations, der am 13. Februar Papiere für 858.000 Dollar abstieß. Die Verkäufe erfolgten zu Kursen zwischen 42 und 43,60 Dollar.
Auch Jennie Howard, zuständig als General Counsel, Caroline Alting aus dem Bereich Operational Excellence sowie HR-Chef Mikkel Ipsen verkleinerten ihre Positionen deutlich. Alle Transaktionen wurden pflichtgemäß bei der US-Börsenaufsicht SEC gemeldet.
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Hintergrund: Enttäuschende Zahlen
Der Zeitpunkt der Verkäufe überrascht nicht. Noble hatte Anfang Februar seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 präsentiert – mit gemischtem Ergebnis. Während die Erlöse mit 764,41 Millionen Dollar die Analystenschätzungen um knapp fünf Prozent übertrafen, brach der Gewinn je Aktie massiv ein. Statt der erwarteten 0,16 Dollar verdiente das Unternehmen nur 0,09 Dollar pro Papier – ein Minus von fast 44 Prozent gegenüber den Prognosen.
Die Manager hatten ihre Aktien zuvor im Rahmen von Performance-basierten Restricted Stock Units (RSUs) aus dem Jahr 2023 erhalten. Ein Teil der zugeteilten Papiere wurde bereits zur Deckung von Steuerverbindlichkeiten einbehalten, der Rest stand zur freien Verfügung.
Für Anleger bleibt die Situation angespannt. Die Verkäufe erfolgen zwar aus nachvollziehbaren Gründen – die Einlösung von RSUs ist routinemäßig –, dennoch sendet das konzertierte Handeln kein ermutigendes Signal. Bei einem Kurs um 43 Dollar notiert die Aktie deutlich unter ihren Höchstständen.
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