Nordex: 162,5-Meter-Turm für schwache Windstandorte

Nordex erweitert sein Angebot für Schwachwindstandorte in Deutschland und präsentiert am Montag die Quartalszahlen.

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Kurz & knapp:
  • Neuer Hybridturm für deutsche Auflagen
  • Fokus auf Schwachwindstandorte
  • Auftragseingang bei 1,9 Gigawatt
  • Quartalszahlen am Montag erwartet

Kurz vor den Quartalszahlen baut Nordex sein Angebot für den deutschen Heimatmarkt aus. Der Windanlagenbauer zielt dabei auf Standorte mit schwachem Wind. Ein neuer Hybridturm soll bisher ungenutzte Flächen erschließen. Kein Zufall. Am Montag öffnet der Konzern seine Bücher.

Neue Türme für strenge Bauvorschriften

Im Zentrum steht ein Beton-Stahl-Hybridturm mit exakt 162,5 Metern Nabenhöhe. Er ist speziell auf deutsche Genehmigungsregeln zugeschnitten. Bauprojekte dürfen hierzulande oft eine Gesamthöhe von 250 Metern nicht überschreiten. Die neue Turmkonfiguration reizt dieses Limit für die N175-Turbine optimal aus.

Nordex plant die Typgenehmigung für das zweite Quartal. Erste Kunden könnten die Anlagen in der zweiten Jahreshälfte erhalten. Parallel dazu meldet der Konzern einen weiteren Erfolg. Der TÜV SÜD hat eine größere Turmvariante mit 179 Metern Höhe offiziell zertifiziert.

Die Produkterweiterung trifft auf gut gefüllte Auftragsbücher. Nordex hat für den Turbinentyp bereits feste Bestellungen über mehr als drei Gigawatt eingesammelt. Ein neues Software-Update erhöht nun die Nennleistung auf 7,3 Megawatt. Der Energieertrag steigt dadurch spürbar an.

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Blick auf die Quartalszahlen

Am Montag präsentiert das Management die Ergebnisse des ersten Quartals. Ein wichtiger Wert ist bereits bekannt. Der Auftragseingang summierte sich auf 1,9 Gigawatt. Nach den jüngsten Rekordwerten achten Investoren nun genau auf die Margenentwicklung.

Im vergangenen Jahr baute Nordex fast ein Drittel aller neuen Onshore-Windturbinen in Deutschland. Der neue Hybridturm soll diese starke Marktposition weiter absichern.

Für das laufende Jahr steht der finanzielle Fahrplan fest. Der Vorstand peilt einen Umsatz von bis zu 9,0 Milliarden Euro an. Die operative Gewinnmarge soll dabei zwischen acht und elf Prozent liegen.

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