Der Hamburger Windturbinenhersteller Nordex hat 2025 abgeliefert – und wie. Nach Jahren magerer Margen überraschte das Unternehmen heute mit Zahlen, die selbst optimistische Analysten übertroffen haben. Vor allem das vierte Quartal zeigte eine Dynamik, die aufhorchen lässt.
Der Umsatz kletterte im Gesamtjahr um 3,5 Prozent auf 7,55 Milliarden Euro. Spannender aber: Das operative Ergebnis (EBITDA) schnellte von 296 Millionen auf 631 Millionen Euro nach oben – mehr als eine Verdoppelung. Die entsprechende Marge verbesserte sich von mageren 4,1 Prozent auf nun 8,4 Prozent. Analysten hatten lediglich 609 Millionen Euro auf dem Zettel. Besonders beeindruckend fiel das Schlussquartal aus, in dem Nordex eine operative Marge von 12,1 Prozent erreichte.
Unter dem Strich blieben 274 Millionen Euro Gewinn hängen – nach nur 9 Millionen Euro im Vorjahr. Auch hier lag die Markterwartung mit 249 Millionen Euro deutlich darunter.
Auftragsbücher prall gefüllt
Die Basis für die positive Entwicklung bildet eine robuste Nachfrage: Der Auftragseingang im Projektgeschäft legte um ein Viertel auf 9,3 Milliarden Euro zu. Das verschafft dem Konzern eine komfortable Planungssicherheit für die kommenden Quartale.
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Für 2026 rechnet Nordex mit einem Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro – Analysten hatten bislang eher am unteren Ende dieser Spanne kalkuliert. Die operative Marge soll auf 8,0 bis 11,0 Prozent klettern, wobei der Konsens bisher bei lediglich 8,6 Prozent lag.
Margenziel deutlich angehoben
Der eigentliche Paukenschlag folgte aber beim mittelfristigen Ausblick: Nordex schraubte sein Margenziel von bisher 8,0 Prozent auf nun 10,0 bis 12,0 Prozent nach oben. Das Management verwies auf die starke Entwicklung 2025 und die gute Visibilität dank des prall gefüllten Auftragsbuchs und des wachsenden Serviceportfolios.
Diese Anhebung signalisiert Vertrauen in die eigene Wettbewerbsposition und die Fähigkeit, Skaleneffekte sowie Kostensenkungen weiter umzusetzen. Nach Jahren, in denen Nordex bei der Profitabilität hinter Wettbewerbern zurücklag, scheint der Konzern nun endlich den Turnaround zu schaffen.
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