Deutsche Bank Research hat Nordex gestern nach den Quartalszahlen bei „Buy“ mit einem Kursziel von 59 Euro belassen. Laut dpa-AFX überzeugte das Unternehmen im dritten Quartal; auch die Aussagen zum Schlussviertel stimmten zuversichtlich. Nach dem starken Quartalsergebnis und der höheren Margenprognose gewann die Aktie gestern 4,3%.
Höhere Profitabilität stützt die Einschätzungen
Nordex hatte für das dritte Quartal 2026 ein EBITDA von 278,2 Mio. Euro gemeldet. Damit hat sich das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal mit 135,9 Mio. Euro mehr als verdoppelt.
Der Umsatz erreichte im dritten Quartal 2,2 Mrd. Euro, der Nettogewinn stieg auf 147,1 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge lag bei 12,7 Prozent.
Die Prognose für die EBITDA-Marge des Gesamtjahres 2026 hob Nordex auf 11,5 bis 12,5 Prozent an. Zuvor hatte das Unternehmen eine Spanne von 8,0 bis 11,0 Prozent erwartet.
Auch Jefferies bestätigte gestern seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 63 Euro. Das Analysehaus verwies auf eine verbesserte Umsetzung, den operativen Hebel und ein gesundes Auftragsmomentum. Daraus leitete Jefferies gute Voraussetzungen für 2027 ab.
Servicevertrag ergänzt Anlagenauftrag
Vor rund zwei Wochen erhielt Nordex von DenkerWulf einen Auftrag für den Windpark Bredenbek in Schleswig-Holstein. Die Bestellung umfasst neun Anlagen des Typs N149/5.X mit einer Gesamtleistung von 51,3 MW. Zum Auftrag gehört außerdem ein Premium-Servicevertrag über 20 Jahre, wie Nordex mitteilte.
Als nächsten angekündigten Ergebnistermin nennt das Unternehmen den 24.02.2027. An diesem Tag ist die Veröffentlichung der Jahresergebnisse 2026 vorgesehen.
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