Nordex profitiert aktuell von einer Kombination aus starkem operativen Geschäft und externen Markttreibern. Während ein massiver Gewinnsprung aus dem vergangenen Jahr das fundamentale Gerüst bildet, sorgen die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten für steigende Energiepreise. Diese Gemengelage hebt die Erwartungen vor den anstehenden Pflichtterminen im Frühjahr an.
Margensprung als Basis für 2026
Die Ausgangslage für das laufende Jahr präsentiert sich äußerst solide. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 kletterte der Umsatz auf 7,55 Milliarden Euro, während sich der operative Gewinn (EBITDA) auf 631 Millionen Euro mehr als verdoppelte. Bemerkenswert ist vor allem die Profitabilität: Die EBITDA-Marge sprang von 4,1 auf 8,4 Prozent und erreichte im Schlussquartal sogar 12,1 Prozent. Auf diesem gestiegenen Niveau peilt das Management für 2026 nun Konzernerlöse von bis zu 9,0 Milliarden Euro an.
Lukrative Serviceverträge sichern Erlöse
Parallel zum finanziellen Aufschwung füllt sich das Orderbuch stetig weiter. Jüngste Aufträge für deutsche Windparks in Peckelsheim und im Frettertal umfassen nicht nur die Lieferung der Turbinen ab 2027, sondern weisen eine strategisch wichtige Gemeinsamkeit auf: Sie sind an 20-jährige Serviceverträge gekoppelt. Diese langfristigen Wartungsvereinbarungen bauen einen verlässlichen Erlöspuffer auf, der das Geschäftsmodell spürbar robuster gegenüber Schwankungen im reinen Neugeschäft macht.
Wichtige Termine im Frühjahr
Ob sich diese operative Stärke nahtlos fortsetzt, zeigt sich bereits am 27. April mit der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal 2026. Wenige Tage später, am 5. Mai, folgt die virtuelle Hauptversammlung in Hamburg. Auf der Agenda stehen dabei konkrete strukturelle Entscheidungen:
- Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf sieben Mitglieder, was die Position des spanischen Ankeraktionärs Acciona stärkt
- Beschlüsse zu Kapitalmaßnahmen und der Einführung elektronischer Aktien
- Bestätigung der neuen Ausschüttungspolitik, die ab 2027 eine Mindestausschüttung von 50 Millionen Euro jährlich vorsieht
Gestützt durch die intakten Aufwärtstrends und den externen Faktor hoher Energiepreise infolge des Iran-Krieges, bleibt das jüngste Top bei 46,90 Euro in greifbarer Nähe. Am 27. April wird die anstehende Quartalsmitteilung konkrete Daten zum aktuellen Orderbuch liefern und vorgeben, ob das Unternehmen das hohe Margenniveau des Vorjahres nahtlos verteidigen kann.
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