Der Windkraftanlagenbauer hat einen fulminanten Start ins neue Börsenjahr hingelegt. Die Aktie legte allein in den ersten beiden Handelstagen um 7,69 Prozent zu und schraubt sich damit immer näher an die psychologisch wichtige Marke einer Kursverdopplung heran. Der maximale Gewinn seit der ursprünglichen Empfehlung beträgt mittlerweile beeindruckende 85 Prozent.
Was steckt hinter diesem Kursfeuerwerk? Eine Auftragswelle, die selbst optimistische Anleger überrascht haben dürfte.
Kanada-Deal als Startschuss
Bereits am 5. Januar 2026 vermeldete das Hamburger Unternehmen zwei Großaufträge aus Kanada mit einem Gesamtvolumen von 508 Megawatt. 73 Windenergieanlagen der Typen N163 und erstmals auch N175 sollen 2027 und 2028 ausgeliefert werden. Die Verträge beinhalten zusätzlich langfristige Service-Vereinbarungen – ein Detail, das Anleger zu schätzen wissen, garantiert es doch wiederkehrende Umsätze über Jahre hinweg.
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Deutschland liefert nach
Doch damit nicht genug. Nur einen Tag später, am 6. Januar 2026, folgte die nächste Erfolgsmeldung: Der deutsche Projektierer UKA (Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG) aus Meißen orderte 33 Turbinen des Typs N175/6.X mit einer Gesamtleistung von 224,4 Megawatt. Die Bestellung ist Teil eines bestehenden Rahmenvertrags und umfasst ebenfalls den Premium-Service über 20 Jahre.
Die 33 Anlagen werden ab 2027 in neun verschiedenen deutschen Windparks installiert – unter anderem in Brandenburg, Thüringen und Nordrhein-Westfalen. Errichtet werden sie auf Hybridtürmen mit einer Nabenhöhe von 179 Metern. Gernot Gauglitz, geschäftsführender Gesellschafter der UKA-Gruppe, betonte die Wirtschaftlichkeit der eingesetzten Turbinen als entscheidenden Faktor für die Projektrealisierung trotz des schwieriger gewordenen Marktumfelds.
Über 730 Megawatt in zwei Tagen
Rechnet man beide Aufträge zusammen, hat Nordex innerhalb von nur 48 Stunden Bestellungen über mehr als 730 Megawatt an Land gezogen. Diese Auftragsdynamik signalisiert zweierlei: Erstens scheint die Nachfrage nach leistungsstarken Windenergieanlagen ungebrochen. Zweitens positioniert sich Nordex erfolgreich mit seinen größten Turbinen-Modellen im Portfolio.
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Karsten Brüggemann, Vice President Region Central der Nordex Group, zeigte sich erfreut über die Vertiefung der Zusammenarbeit mit UKA: Die wiederholte Entscheidung für die N175/6.X mit großer Nabenhöhe unterstreiche das Vertrauen in die technologische Leistungsfähigkeit.
Marktreaktion gibt Rückenwind
Die Börse honorierte die Nachrichtenlage prompt. Am Dienstag zog die Aktie im XETRA-Handel zeitweise um 1,66 Prozent auf 31,88 Euro an. Der Aufwärtstrend der ersten Handelstage setzt sich damit fort und könnte weitere Käufer anlocken, sollte die Dynamik anhalten.
Die technische Ausgangslage ist vielversprechend: Mit einem Gesamtgewinn von 85 Prozent seit der ursprünglichen Empfehlung nähert sich die Aktie der magischen Schwelle der Kursverdopplung. Sollten weitere Großaufträge folgen, könnte diese Marke schon bald fallen.
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