Nordex belohnt seine Aktionäre bald für ihre Geduld. Nach Jahren des reinen Wachstums rückt nun die Kapitalrückgabe in den Fokus. Auf der anstehenden Hauptversammlung stellt das Management eine neue Strategie vor. Das treibt den ohnehin starken Aktienkurs weiter an.
Geplante Dividenden ab 2027
Der Windanlagenbauer will ab dem Geschäftsjahr 2027 regelmäßig Geld ausschütten. Der Vorstand plant eine jährliche Mindestsumme von 50 Millionen Euro. Diese fließt entweder als klassische Dividende oder über Aktienrückkäufe an die Investoren. Die Basis dafür bilden die erwarteten Gewinne für das Jahr 2026. Im laufenden Jahr fließen daher noch keine direkten Zahlungen. Aktionäre stimmen über diesen Kurswechsel demnächst ab.
Starkes Quartal treibt den Kurs
Operativ läuft es für Nordex derzeit rund. Das Unternehmen profitiert von einem spürbaren Aufwind in der Branche. Der Windenergie-Zubau in Deutschland zog im ersten Quartal deutlich an. Das beflügelt das Geschäft im Kernmarkt. Die Folge: Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten um elf Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro. Parallel dazu verbesserte das Unternehmen seine operative Marge deutlich auf 8,2 Prozent.
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Die Börse honoriert diese Entwicklung. Am Freitag schloss die Nordex-Aktie auf einem neuen Jahreshoch von 48,10 Euro. Seit Januar beläuft sich das Kursplus auf rund 60 Prozent. Der Aufwärtstrend zeigt sich auch in den technischen Indikatoren. Der Kurs notiert mittlerweile weit über der langfristigen 200-Tage-Linie.
Analysten bewerten Margenrisiko
Trotz der starken Zahlen driften die Meinungen der Experten weit auseinander. Die Deutsche Bank ruft ein Kursziel von 59 Euro auf. Die Analysten trauen Nordex zu, das obere Ende der Jahresprognose zu erreichen.
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Andere Häuser mahnen zur Vorsicht. RBC Capital Markets und Bernstein Research sehen die Aktie bei 38 beziehungsweise 40 Euro fair bewertet. Sie zweifeln an der langfristigen Stabilität der Margen. Künftige Kostenrisiken könnten die höheren Verkaufspreise bei Neuverträgen wieder aufzehren.
Die Hauptversammlung in der neuen Woche liefert nun die nächsten Impulse. Bestätigt der Vorstand die Jahresprognose und nennt Details zur mittelfristigen Margenentwicklung, könnte die Aktie ihr aktuelles Niveau festigen.
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