Die NORMA Group Aktie sackte am Freitag um über 7 Prozent auf 14,66 Euro ab. Damit löste sich nahezu der gesamte Jahresgewinn 2026 in Luft auf. Verantwortlich für den Kursrutsch: Das Bankhaus Metzler streicht seine Kaufempfehlung und kappt das Kursziel auf 15 Euro – etwa auf Höhe des aktuellen Xetra-Niveaus.
Was steckt hinter dem Analyst-Umschwung?
Analyst Pal Skirta von Metzler sieht die Investmentstory des Verbindungstechnik-Spezialisten grundsätzlich in Frage gestellt. Seine zentrale Forderung: Das Management muss erst einmal liefern. Konkret geht es um zwei neuralgische Punkte – nachhaltige Fortschritte durch Zukäufe sowie eine Wende im schwierigen EMEA-Geschäft (Europa, Naher Osten und Afrika).
Die Botschaft ist klar: Versprechen allein reichen nicht mehr. Skirta will Beweise sehen, dass die strategischen Initiativen tatsächlich greifen. Bis dahin bleibt die Aktie für ihn maximal eine Halteposition.
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Goldman Sachs reduziert Engagement
Parallel dazu veröffentlichte Goldman Sachs am 16. Januar 2026 eine Stimmrechtsmitteilung, die aufhorchen lässt. Die US-Investmentbank senkte ihren Gesamtstimmrechtsanteil von 5,44 Prozent auf 4,78 Prozent. Die direkten Stimmrechte verringerten sich minimal von 0,91 auf 0,90 Prozent, während der Anteil über Finanzinstrumente deutlicher von 4,53 auf 3,87 Prozent zurückging.
Die Schwellenberührung erfolgte am 13. Januar 2026. Besonders auffällig: Goldman reduzierte vor allem die Instrumente „Right of Use“ und verschiedene Swap-Positionen. Das Signal ist eindeutig – auch institutionelle Investoren fahren ihr Exposure zurück.
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Doppelschlag erschüttert Anleger
Damit gerät NORMA Group gleich von zwei Seiten unter Druck. Die Kombination aus einer Abstufung durch einen renommierten Analysten und dem Rückzug eines Großinvestors wirkt wie ein Doppelschlag. Für die Bullen wird es zunehmend schwer, überzeugende Argumente zu finden.
Die Aktie steht nun an einem kritischen Punkt. Das fast vollständige Abschmelzen der Jahresgewinne zeigt, wie fragil das Vertrauen der Marktteilnehmer geworden ist. Solange das Management keine konkreten Erfolge in den Problemzonen vorweisen kann, dürfte die Aktie unter Druck bleiben.
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