Northern Star Resources setzt ein deutliches Zeichen an den Kapitalmarkt. Mit einem millionenschweren Aktienrückkaufprogramm signalisiert die Führungsebene Vertrauen in die künftige Finanzkraft des Goldproduzenten. Gleichzeitig stützen solide Absatzzahlen die Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Millionen für den Rückkauf

Das Unternehmen plant, ab dem 23. April 2026 eigene Anteile im Wert von bis zu 500 Millionen AUD zu erwerben. Das Programm ist auf zwölf Monate ausgelegt und umfasst rund 1,6 % des gesamten Aktienkapitals. Als Hauptgrund nennt das Management die Erwartung steigender Cashflows, die insbesondere durch den Ausbau der KCGM-Mühle getrieben werden sollen.

An der Börse sorgte die Ankündigung zuletzt für eine spürbare Erholung. Die Aktie konnte innerhalb der vergangenen sieben Tage ein Plus von über 14 % verzeichnen, nachdem sie im Vormonat noch deutlich unter Druck gestanden hatte. Mit einem Schlusskurs von 12,90 € notiert das Papier jedoch weiterhin rund 32 % unter seinem 52-Wochen-Hoch vom März.

Produktion bleibt auf Kurs

Parallel zur Kapitalmaßnahme veröffentlichte Northern Star vorläufige Verkaufszahlen für das März-Quartal. Mit 381.000 Unzen Gold beläuft sich die Gesamtmenge für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026 auf 1,11 Millionen Unzen. Die Jahresprognose von mehr als 1,5 Millionen Unzen wurde offiziell bestätigt.

Trotz branchenweiter Herausforderungen wie der Kosteninflation und der Stabilität der Dieselversorgung sieht sich der Konzern gut aufgestellt. Operative Engpässe bei der Treibstofflogistik gebe es derzeit nicht. Die bestehende Dividendenpolitik, die eine Ausschüttung von 20 % bis 30 % der Bareinnahmen vorsieht, bleibt neben dem Rückkaufprogramm unberührt.

Ausblick

Am 22. April 2026 folgt die Veröffentlichung der detaillierten Quartalszahlen. Nur einen Tag später beginnt das Rückkaufprogramm, während der Fokus operativ auf der planmäßigen Inbetriebnahme der KCGM-Erweiterung zum Start des Geschäftsjahres 2027 liegt.