Rund um das geplante Antimon-Vorhaben von Nova Minerals kamen am 17. September knapp 100 Branchenvertreter in Port MacKenzie zusammen. An dem Branchentag beteiligten sich Repräsentanten verschiedener Sektoren. Dazu zählten Fachleute aus Industrie, Behörden und dem Bergbau sowie Vertreter der Energie- und Verkehrswirtschaft.
Auch Ingenieure und Infrastrukturexperten waren vor Ort vertreten. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Errichtung einer Anlage zur Verarbeitung und Raffination von Antimon. Das Vorhaben erfährt dabei Unterstützung von staatlicher Seite. Das U.S. Department of War fördert das Projekt mit Mitteln in Höhe von 43,4 Millionen US-Dollar.
Vorbereitung für die Verarbeitungsanlage
Für den geplanten Bau trafen Anfang September bereits rund 500 Tonnen an Ausrüstung in Port MacKenzie ein. Die per Lastkahn aus Seattle transportierte Fracht umfasst zentrale Elemente für die Veredelungsstätte.
Dazu gehören technische Systeme für die Zerkleinerung sowie Anlagen für die Erzsortierung und Mahlung. Zudem wurden Komponenten für die Flotation und Raffination nach Alaska gebracht. Mit diesem angelieferten Gerät soll die Errichtung der künftigen Produktionsstätte vor Ort zügig vorangetrieben werden.
Infrastruktur und behördliche Abstimmung
Neben der Anlieferung von Material laufen die Arbeiten an den grundlegenden logistischen Rahmenbedingungen. Vor rund einem Monat begannen die geotechnischen Bohrungen für das Vorhaben. Zeitgleich wurde eine Finanzierung in Höhe von 25 Millionen Dollar für den Bau der West Susitna Access Road bewilligt.
Die geplante Zufahrtsstraße soll die verkehrstechnische Anbindung der Anlagen gewährleisten. Auch auf bundespolitischer Ebene sucht das Unternehmen den Dialog. Der CEO von Nova Minerals nahm Ende August an einer Gesprächsrunde mit dem U.S. Department of Energy teil.
Kursreaktion an den Märkten
Trotz der operativen Projektschritte verzeichnete die Aktie von Nova Minerals im kurzfristigen Handel deutliche Verluste. Am heutigen Freitag fiel der Kurs im vorbörslichen Handel um 7,2 Prozent auf 0,3680 Euro. Durch diesen Rücksetzer summiert sich das Minus im Sieben-Tage-Zeitraum auf 15 Prozent. Die Marktteilnehmer agieren damit vorerst vorsichtig, während das Unternehmen die nächsten Etappen seiner Infrastrukturpläne in Angriff nimmt.
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