Mit einem Tagesverlust von -2,8 % fällt die Aktie von Novo Nordisk auf 31,15 Euro und bewegt sich damit nahe dem 52-Wochen-Tief von rund 31 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Rückgang auf über 60 %, während Morgan Stanley die Einstufung für den dänischen Konzern jüngst auf „Neutral“ gesetzt hat. Dabei waren die Nachrichten zuletzt nicht immer nur schlecht.
Hilft hier einfach nichts mehr?
Am späten Freitagabend erteilte die US-Behörde FDA die Zulassung für drei neue pädiatrische Indikationen des langwirksamen Wachstumshormons Sogroya. Diese Entscheidung erweitert die Zielgruppe im US-Markt und stärkt die Pipeline außerhalb des Diabetes- und Adipositas-Segments.
Die regulatorische Genehmigung erfolgt in einer Phase intensiven Wettbewerbs im Markt für GLP-1-Therapien. Roche kündigte parallel an, verstärkt in den Abnehmmarkt einzusteigen, was zusätzlichen Konkurrenzdruck erzeugt. Dies zumindest dürfte die Laune wiederum etwas reduziert haben, steht jedenfalls anzunehmen.
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Operativ setzt Novo Nordisk auf Diversifizierung jenseits der bekannten Blockbuster. Der Markt für Wachstumshormontherapien gilt als kompetitiv, wobei neue Indikationen die Abhängigkeit von einzelnen Produktgruppen reduzieren sollen.
Neben der Pipeline investiert der Konzern 432 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts Athlone in Irland. Dort entsteht eine neue Tablettierungsanlage zur Steigerung der Produktionskapazitäten für orale Medikamente. Die Anlage ist darauf ausgelegt, Märkte außerhalb der USA zu beliefern. Während der Bauphase sollen zahlreiche Arbeitsplätze entstehen, was die industrielle Präsenz in Europa stärkt.
Zur Unterstützung der Kapitalstruktur läuft seit Anfang Februar 2026 ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 15 Milliarden DKK mit einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zusätzlich kündigte das Unternehmen eine Dividende an, die im April ausgezahlt werden soll.
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Also bleiben nur die negativen Nachrichten der vergangenen Tage/Wochen als Erklärung für die deutlichen Kursrücksetzer:
In den USA sieht sich der Konzern mit Preissenkungen für wichtige Produkte konfrontiert, die Donald Trump erzwungen hat. Das Problem: Diese Maßnahmen treffen auf eine Phase, in der Wettbewerber wie Eli Lilly Marktanteile im GLP-1-Segment ausbauen.
Dennoch meinen Analysten, die Aktie sei viel zu sehr abgestraft worden.
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