Novo Nordisk-Aktie: Das muss man wissen!

Die Novo Nordisk Aktie setzt ihren Abwärtstrend fort, angetrieben durch eine kritische Studie und neue Konkurrenz im Markt für Adipositas-Medikamente.

Novo Nordisk Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie verliert weiter und bricht wichtige Trendlinien
  • Studie attestiert Eli Lilly eine bessere Wirkung
  • Roche kündigt Markteintritt im GLP-1-Segment an
  • Analysten halten langfristig an Bewertungsmodellen fest

Einen weiteren Abschlag nun musste die dänische Aktie von Novo Nordisk hinnehmen. Am Freitag ging es um rund 2 % abwärts. Die Aktie kam oder kommt nur noch mit 33 Euro in das Wochenende. Die eigentlich interessante Nachricht allerdings ist vielleicht erst am Wochenende an die Märkte gekommen. Novo Nordisk und Hims verkaufen Adipositas-Medikamente nun gemeinsam, nachdem die Streitigkeiten zwischen den Unternehmen nun ausgeräumt sein sollen.

Dennoch ist es relativ unwahrscheinlich, dass Novo Nordisk nun schnell wieder in die Spur findet. Die Aktie ist zu sehr in den Abwärtsstrudel geraten, nachdem kürzlich eine weitere Verkaufswelle einsetzte. Eine Studie hat Novo Nordisk bescheinigt, weniger erfolgreich zu sein als die Konkurrenz von Eli Lilly, wenn es um die Wirkung des Abnehmproduktes geht.

Novo Nordisk: Im sehr klaren Abwärtstrend

Alle Trendlinien sind nach unten durchbrochen. Die Notierungen haben sowohl den GD100 wie auch die 200-Tage-Linie verpasst. Damit sind die technischen Prognosen anders als die Kursziele von Analysten deutlich schwächer.

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Dabei verschärft sich gleichzeitig der Wettbewerb im Bereich der Adipositas-Medikamente. Der Schweizer Konzern Roche kündigte einen verstärkten Einstieg in den Markt für Gewichtsreduktionstherapien an. Diese Initiative erweitert die Liste der Wettbewerber neben Eli Lilly im GLP-1-Segment.

Der Wettbewerb trifft auf eine Phase regulatorischer Diskussionen rund um Arzneimittelpreise in den Vereinigten Staaten. Politische Maßnahmen aus Washington führten zu Preisanpassungen bei mehreren Medikamentenklassen. Die Debatte entwickelte sich während einer Amtszeit von Donald Trump mit Fokus auf Medikamentenkosten. Solche politischen Entscheidungen beeinflussen Preisverhandlungen zwischen Herstellern und Versicherungen.

Trotz dieser Entwicklungen halten mehrere Analysehäuser ihre langfristigen Bewertungsmodelle für Novo Nordisk aufrecht. Research-Abteilungen europäischer Banken verweisen auf die Breite der Pipeline mit zahlreichen klinischen Programmen. Neben Diabetes- und Adipositastherapien umfasst diese Pipeline auch seltene endokrine Erkrankungen.

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