Zu Beginn der Woche stand Novo Nordisk erneut im Fokus regulatorischer Aufmerksamkeit, nachdem die US-Behörde FDA einen offiziellen Warnbrief an den dänischen Hersteller übermittelte. Auslöser war eine Inspektion einer Unternehmensanlage in New Jersey, die Anfang 2025 stattfand.
Die Kontrolle untersuchte interne Abläufe zur Weiterleitung von Sicherheitsmeldungen im Zusammenhang mit GLP-1-Therapien. Diese Medikamentengruppe umfasst unter anderem die Präparate Ozempic und Wegovy, deren Wirkstoff Semaglutid in den vergangenen Jahren weltweit stark nachgefragt wurde.
Im Rahmen der Prüfung identifizierte die FDA mehrere Fälle, bei denen Meldungen über schwerwiegende Nebenwirkungen nicht ordnungsgemäß übermittelt wurden. Dazu zählen zwei dokumentierte Todesfälle sowie ein gemeldeter Suizid. Die Behörde stellte fest, dass ein Ereignis intern als unbegründet bewertet wurde, während zwei weitere Fälle in den offiziellen Meldedaten fehlten. Die FDA bestätigte gleichzeitig, dass Novo Nordisk nach der Inspektion organisatorische Anpassungen vorgenommen hat. Diese Maßnahmen betreffen vor allem interne Kontrollsysteme zur Erfassung von Sicherheitsinformationen. Nach Ansicht der Behörde reicht der bisherige Umfang dieser Änderungen jedoch nicht aus, um zukünftige Verstöße vollständig auszuschließen.
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Die Börsen zeigen sich aktuell in einem solchen Fall noch immer geschockt. Die Aktie bleibt auch heute noch auf einem vergleichsweise bescheidenen Niveau.
Novo Nordisk: Kommt sie noch einmal zurück?
Eine andere Sache gibt Hoffnung:
Novo Nordisk hatte im Februar eine Klage gegen die Telemedizinplattform Hims & Hers Health eingereicht, nachdem dort individuell hergestellte Compounding-Versionen der Abnehmmedikamente vertrieben wurden.
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Am Dienstag bestätigten beide Unternehmen eine umfassende Einigung, die den Konflikt beendet. Die Plattform beendet den Vertrieb der nachgemischten Varianten und erhält stattdessen Zugriff auf die originalen Produkte Ozempic und Wegovy für den Direktvertrieb über digitale Kanäle.
Dieser Schritt erfolgte kurz nachdem die FDA mehrere Telemedizinanbieter wegen des Verkaufs solcher Alternativpräparate verwarnt hatte.
Fast gleichzeitig meldete das Unternehmen eine starke Nachfrage nach einer neuen Darreichungsform seines Gewichtsreduktionsmittels. Die Tablettenvariante von Wegovy erreichte laut Angaben aus der Unternehmensführung innerhalb von 2 Monaten nach der Markteinführung bereits über 600.000 Verschreibungen. Immerhin ging es heute daher um 2,1 % nach oben. 33,20 Euro werden angezeigt. Noch ist der Aufwärtstrend nicht erreich. Vielleicht gibt es neue Hoffnungen!
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