Novo Nordisk-Aktie: Feierabend!

Der dänische Pharmariese korrigiert seine Prognosen für Umsatz und Gewinn nach unten. Politisch bedingte Preissenkungen in den USA belasten das Geschäft mit dem Abnehmpräparat Wegovy.

Novo Nordisk Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kursverlust von über 20 Prozent in zwei Tagen
  • Prognose für 2026 unter Markterwartungen
  • US-Geschäft mit Wegovy unter Druck
  • Preissenkungen durch politische Absprachen

Der Kurseinbruch bei Novo Nordisk setzte sich am Mittwoch mit Nachdruck fort. Nach der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen verlor die Aktie weitere 6,3 %. Bereits am Vortag hatte der Kurs im Vorfeld der Zahlen um mehr als 14 % nachgegeben. Innerhalb von zwei Handelstagen entstand damit eine massive Abwärtsbewegung, die das Vertrauen in die kurzfristige Entwicklung spürbar belastete. Die Aktie kam nun auf ein Kursniveau von gut 40 Euro. Zuletzt hatte der dänische Konzern sogar einen Kurs von deutlich über 50 Euro erreicht.

Der Markt hat Sorge bekommen – wegen den USA!

Auslöser dieser Reaktion liegt nicht allein in den gemeldeten Zahlen, sondern vor allem im Ausblick auf das Jahr 2026. Das Unternehmen stellte für Umsatz und Gewinn Erwartungen in Aussicht, die unter den bisherigen Annahmen des Marktes liegen. Diese Abweichung wirkte umso stärker, da Novo Nordisk zuvor als verlässlicher Wachstumsträger galt. Die Korrektur der Erwartungen traf den Markt unvorbereitet.

Ein zentraler Belastungsfaktor liegt im US Geschäft mit dem Abnehmpräparat Wegovy. Dort stößt Novo Nordisk zunehmend auf Umsatz- und Gewinnprobleme. Als wesentlicher Grund gilt eine Preissenkung, die im Zusammenhang mit politischen Absprachen unter der Präsidentschaft von Donald Trump steht. Im November haten beide Parteien sich auf solche Preisdeckel geeinigt, nachdem Trump zuvor die Preise der Pharma-Importe als zu hoch gegeißelt hatte. Diese Vereinbarung zielte darauf ab, die Preise für Medikamente zu senken, reduzierte jedoch zugleich die Erlösmöglichkeiten des Unternehmens.

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Die Folgen dieser Maßnahme wirken nun zeitverzögert. Geringere Erlöse pro Einheit belasten die Gesamtentwicklung, während gleichzeitig der Wettbewerb im US Markt zunimmt. Damit entsteht zusätzlicher Druck auf die Margen und erschwert die Planung für 2026.

Analysten haben allerdings bis dahin nur teilweise reagiert.

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