Am Donnerstag notiert die Aktie von Novo Nordisk an europäischen Handelsplätzen mit einem Aufschlag von 0,45 %. Der Kurs erreicht dabei ein Niveau von 33,20 Euro im Xetra-Handel. Trotz dieser Bewegung bleibt der Abstand zum gleitenden Durchschnitt GD100 mit 43,45 Euro erheblich, die Aktie ist also im Abwärtstrend. Wenig verwunderlich nach den jüngsten Nachrichten.
Vor wenigen Handelstagen bewegte sich die Aktie zeitweise nahe der Zone um 31 Euro und damit nahe dem niedrigsten Niveau innerhalb von 12 Monaten. Eine frühere Sitzung verzeichnete einen Rückgang von 2,8 %, wodurch der Titel auf 31,15 Euro fiel. Auf Jahresfrist summiert sich der Verlust laut Daten von Bloomberg auf mehr als 60 %.
Es sieht also nicht rosig aus. Ein Problem sind die USA.
USA möchte sich weiter einmischen bei der Novo Nordisk
Parallel rückt die Regulierung in den Vereinigten Staaten stärker in den Mittelpunkt der Branchendiskussion. Die US-Behörde FDA übermittelte Novo Nordisk am 26. Februar ein sogenanntes Untitled Letter. Dieses Schreiben bezieht sich auf die im Januar gestartete Kampagne There’s Only One Ozempic.
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Nach Einschätzung der Behörde vermittelt die Werbekampagne eine Überlegenheit gegenüber konkurrierenden GLP-1-Medikamenten ohne ausreichende klinische Datenbasis. Kritik richtete sich insbesondere gegen einzelne TV-Elemente innerhalb der Kampagne. Insgesamt erhielten 30 Anbieter Warnschreiben wegen Vermarktung sogenannter compounded Produkte.
Unternehmen erhielten laut FDA eine Frist von 15 Arbeitstagen zur Stellungnahme. Während regulatorische Fragen diskutiert werden, entwickelt sich gleichzeitig der wissenschaftliche Wettbewerb. Im ersten Anlauf verlor die Novo Nordisk gegen die Elle Lilly (knapp). Dies hat den Abschlag auf die Aktie richtig vorangetrieben.
Aber es gilt unverändert: Analysten verschiedener Investmenthäuser kalkulieren dennoch weiterhin mit Kurspotenzial im zweistelligen Bereich. Der Konsens mehrerer Research-Abteilungen liegt derzeit bei rund 34 % über dem aktuellen Börsenwert. Der Markt blieb hier skeptisch. Vielleicht waren die Abschläge nun viel zu hoch.
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