Novo Nordisk baut seine Dominanz im Markt für Abnehmpräparate aus. Der dänische Pharmakonzern übertrifft mit seiner neuen Wegovy-Pille die Erwartungen deutlich. Parallel dazu startet in den USA eine strategische Neuausrichtung.
Im ersten Quartal stieg der Umsatz währungsbereinigt um 32 Prozent auf 96,8 Milliarden dänische Kronen. Treiber dieses Wachstums ist die neu eingeführte Wegovy-Pille. Sie spülte 2,26 Milliarden Kronen in die Kassen. Analysten hatten im Vorfeld nur mit der Hälfte gerechnet.
Die Folge: Das Management passt die Jahresprognose an. Der bereinigte Umsatz und operative Gewinn sollen nun etwas weniger stark schrumpfen als befürchtet. Der Vorstand erwartet einen Rückgang zwischen 4 und 12 Prozent.
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Neue US-Strategie greift
Anfang Mai brachte der Konzern die Ozempic-Pille auf den US-Markt. Das Medikament für Diabetiker ist eine Neuauflage des bekannten Präparats Rybelsus. Die Tablette ist kleiner und vom Körper besser aufnehmbar. Das Unternehmen nutzt den starken Markennamen Ozempic nun gezielt auch für die Tablettenform.
Bei den Verschreibungen zieht Novo Nordisk der Konkurrenz davon. Ärzte stellten bis Anfang Mai über zwei Millionen Rezepte für die Wegovy-Pille aus. Eli Lillys Konkurrenzprodukt Foundayo kommt in der dritten Verkaufswoche auf knapp 5.600 Verschreibungen. Die Dänen beherrschen damit rund 65 Prozent des Marktes für neue Rezepte.
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An der Börse honorierten Investoren die jüngsten Erfolge. Auf Monatssicht legte die Aktie um 21,5 Prozent zu. Mit einem Schlusskurs von 39,02 Euro am Freitag bleibt das Papier aber weit unter den Höchstständen. Auf Jahressicht steht weiterhin ein Minus von rund 33 Prozent.
Wichtige Daten in Istanbul
Der nächste Impuls lässt nicht lange auf sich warten. Ab dem 12. Mai blickt die Branche auf den europäischen Adipositas-Kongress in Istanbul. Novo Nordisk präsentiert dort neue klinische Daten.
Im Fokus steht der direkte Vergleich der Wegovy-Pille mit Eli Lillys Wirkstoff Orforglipron. Bisherige Studien zeigten hier Vorteile für das dänische Präparat. Marktbeobachter erhoffen sich auf der Konferenz eine Bestätigung dieser Wirksamkeit durch konkrete Studienergebnisse.
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