NovoCure setzt ein Ausrufezeichen. Das Biotech-Unternehmen liefert zweistellige Wachstumsraten und verbessert seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Anleger reagierten prompt und schickten die Aktie um 6,8 Prozent nach oben. Der Schlusskurs lag bei 16,2460 US-Dollar.
Im ersten Quartal 2026 stieg der Nettoumsatz um zwölf Prozent auf 174,1 Millionen US-Dollar. Dieser Zuwachs übertraf die Erwartungen vieler Marktteilnehmer. Entsprechend hob das Management die Ziele für das laufende Geschäftsjahr an.
Die Umsatzprognose klettert auf bis zu 710 Millionen US-Dollar. Zuvor lag das Ziel bei maximal 705 Millionen US-Dollar. Parallel dazu erwartet NovoCure beim bereinigten EBITDA eine Verbesserung auf bis zu null Millionen US-Dollar.
Hohe Einmalkosten belasten Ergebnis
Unter dem Strich steht jedoch ein Nettoverlust von 71,1 Millionen US-Dollar. Das entspricht 0,62 US-Dollar je Aktie. Ein großer Teil davon entfällt auf eine einmalige aktienbasierte Vergütung in Höhe von 43 Millionen US-Dollar.
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Operativ gewinnt die TTFields-Therapie weiter an Boden. Aktuell nutzen 4.791 Patienten diese Behandlungsmethode. Im März 2026 erhielt das System zudem die Erstattungszulassung in Japan für die Behandlung von Lungenkrebs.
Erfolge in der Krebsforschung
Besonders die klinische Entwicklung lieferte zuletzt positive Signale. Die PANOVA-4-Studie erreichte ihren primären Endpunkt bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Die Krankheitskontrollrate lag bei 74 Prozent. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem historischen Wert von 48 Prozent. Das Management wertet dies als wichtigen Fortschritt für die Erstlinienbehandlung.
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In den USA läuft die Einführung von Optune Pax an. Innerhalb von sieben Wochen zertifizierte das Unternehmen 868 Gesundheitsdienstleister. Mediziner stellten bereits 169 Verschreibungen aus. 90 Patienten haben die Therapie bereits begonnen.
Wichtige Meilensteine im Blick
Für das laufende Jahr stehen weitere Termine im Kalender. Im zweiten Quartal 2026 veröffentlicht NovoCure die Topline-Daten der TRIDENT-Studie zum Glioblastom.
Im vierten Quartal 2026 folgt voraussichtlich eine Entscheidung der US-Gesundheitsbehörde FDA. Dabei geht es um die Zulassung der TTFields-Therapie für Hirnmetastasen bei Lungenkrebs. Zeitgleich will das Unternehmen die Patientenrekrutierung für eine weitere Phase-3-Studie abschließen.
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