Fast verdoppelter Umsatz, aber rote Zahlen unterm Strich. Die Integration von MRC Global erweist sich für DNOW als schwieriger als gedacht. Während die Erlöse die Erwartungen übertrafen, drückten operative Hürden das Ergebnis ins Minus.
Übernahme treibt das Wachstum
Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz auf 1,18 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von fast 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Treiber war vor allem der Zusammenschluss mit MRC Global Ende 2025.
IT-Probleme bremsen den Gewinn
Die Profitabilität hielt mit dem Wachstum nicht Schritt. Ein bereinigter Gewinn je Aktie von einem Cent verfehlte die Markterwartungen deutlich. Probleme bei der IT-Integration in den USA belasteten das operative Geschäft und trieben die Kosten nach oben.
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Parallel dazu investierte das Unternehmen weiter in die eigene Aktie. Für 50 Millionen Dollar kaufte DNOW Anteile zurück. Die liquiden Mittel sanken derweil auf 116 Millionen Dollar, während die langfristigen Schulden bei 571 Millionen Dollar liegen.
Das Management rechnet mit einer baldigen Besserung. Für das zweite Quartal wird ein Gewinn je Aktie von 0,18 Dollar angepeilt. Bis 2028 sollen Synergien in Höhe von 70 Millionen Dollar die Marge stützen.
An der Börse spiegelt sich die Skepsis wider. Auf Jahressicht verlor die Aktie rund 15 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 11,10 Euro. Im Mai folgt die Jahreshauptversammlung.
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