Nucor krempelt die Führungsebene um. Der Stahlriese hat heute bekannt gegeben, dass Jack Sullivan ab dem 1. März 2026 die Position des Chief Financial Officer übernimmt. Der 52-Jährige folgt auf Steve Laxton, der bereits Anfang Januar zum President und Chief Operating Officer aufgestiegen ist.
Sullivan ist kein Unbekannter im Unternehmen. Seit 2022 war er zunächst als General Manager of Investor Relations tätig, bevor er 2025 zusätzlich die Rolle des Vice President und Treasurer übernahm. Seine Karriere startete allerdings nicht bei Nucor: 13 Jahre verbrachte er bei Duke Energy in verschiedenen Führungspositionen, davor sammelte er neun Jahre Erfahrung im Corporate und Investment Banking bei Bank of America.
Strategischer Schachzug zur richtigen Zeit
Die Personalie kommt zu einem interessanten Zeitpunkt. Nucor steht mit einer Marktkapitalisierung von 41,2 Milliarden Dollar solide da – die Aktie legte im vergangenen Jahr um rund 31 Prozent zu. Das Unternehmen schüttet seit 53 Jahren ununterbrochen Dividenden aus, ein Zeichen finanzieller Stabilität in einem zyklischen Geschäft.
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CEO Leon Topalian lobt Sullivans „starke finanzielle Expertise und strategischen Weitblick“, die ihn für die Aufgabe prädestinieren. Der Fokus: nachhaltiger Wert für Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter. Gleichzeitig dankte Topalian Laxton für dessen Führung während der Übergangsphase – ein Hinweis darauf, dass der Stabwechsel bereits länger geplant war.
Zahlen zeigen gemischtes Bild
Bei aller Führungsstärke: Die jüngsten Quartalszahlen fielen durchwachsen aus. Im vierten Quartal 2025 verfehlte Nucor die Erwartungen. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,73 Dollar statt der prognostizierten 1,86 Dollar. Auch beim Umsatz blieb das Unternehmen mit 7,69 Milliarden Dollar hinter den erwarteten 7,87 Milliarden Dollar zurück.
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Für Sullivan bedeutet das: Er übernimmt in einer Phase, in der Nucor zwar grundsätzlich stark dasteht, aber operative Herausforderungen meistern muss. Der Gesamtumsatz der vergangenen zwölf Monate belief sich auf 32,49 Milliarden Dollar – ein solides Fundament, auf dem der neue CFO aufbauen kann.
Am Freitag reagierte die Aktie kaum auf die Nachricht und notierte vorbörslich bei 180,03 Dollar, ein Minus von lediglich 0,03 Prozent. Die Anleger scheinen die Personalie als logischen Schritt zu werten, nicht als dramatischen Kurswechsel.
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