Nvidia Aktie: Alles blickt auf Huang

Nvidia geht mit Rekordumsatz in die Entwicklerkonferenz GTC. Investoren erwarten Details zur neuen Chip-Generation Rubin und Signale zur organischen KI-Nachfrage.

Nvidia Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz stieg im Vorjahr um 65 Prozent
  • Investoren fokussieren sich auf neue Rubin-Architektur
  • Zwei Milliarden für Cloud-Infrastruktur investiert
  • Organische Nachfrage als Schlüssel für Aktienkurs

Nach einem historischen Geschäftsjahr mit massiven Umsatzsprüngen richtet sich die Aufmerksamkeit der Tech-Welt auf San Jose. Wenn CEO Jensen Huang am morgigen Montag die hauseigene Entwicklerkonferenz GTC eröffnet, erwarten Investoren weit mehr als nur einen Rückblick auf vergangene Erfolge. Im Zentrum des Interesses stehen konkrete Details zur neuen Vera-Rubin-Architektur und die Frage, wie stark die organische Nachfrage nach KI-Chips wirklich ist.

Der Chipentwickler geht aus einer Position extremer Stärke in das Branchenevent. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz um 65 Prozent auf knapp 216 Milliarden US-Dollar. Treiber dieser Entwicklung bleibt das Rechenzentrumsgeschäft, das mittlerweile 91 Prozent der Gesamterlöse ausmacht und stark von den großen Cloud-Anbietern abhängig ist. Auch der Ausblick auf das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres untermauert die Dominanz: Mit einer Umsatzprognose von 78 Milliarden US-Dollar ließ das Unternehmen die bisherigen Schätzungen der Wall Street deutlich hinter sich.

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Neue Architektur und strategische Milliarden

Auf der bis Donnerstag laufenden Konferenz erhoffen sich Marktbeobachter nun Hinweise auf die zukünftige Lieferkapazität. Leaks im Vorfeld deuten auf Fortschritte bei energieeffizientem Computing und mögliche Ankündigungen zu Arm-basierten Prozessoren für Windows-Laptops hin.

Um das eigene Ökosystem abzusichern, investiert der Konzern zudem massiv in die Infrastruktur. So fließen zwei Milliarden US-Dollar in den Cloud-Betreiber Nebius Group, um bis 2030 gigantische fünf Gigawatt an Rechenzentrumskapazität aufzubauen. Eine weitere Partnerschaft mit Lumentum soll parallel die Entwicklung fortschrittlicher Optik-Technologien beschleunigen, die für KI-Systeme der nächsten Generation zwingend erforderlich sind.

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Organisches Wachstum als Kurstreiber

Analysten achten trotz der vollen Kassen genau auf die Einnahmestruktur. Der freie Cashflow lag in den vergangenen zwölf Monaten bei über 58 Milliarden US-Dollar. Dennoch gab es am Markt zuletzt leichte Bedenken hinsichtlich sogenannter zirkulärer Finanzierungen, bei denen Investitionen direkt an Kunden fließen, die mit diesem Geld wiederum Chips kaufen. Ein klarer Beleg für gewaltige organische Nachfrage außerhalb dieser Partnerschaften könnte der Aktie neuen Auftrieb geben. Nach einem Anstieg von knapp 48 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten ging das Papier am Freitag bei 157,78 Euro aus dem Handel.

Die fundamentalen Aussichten für den Sektor bleiben expansiv. Nvidia-interne Prognosen gehen davon aus, dass die weltweiten Investitionen in Rechenzentren bis zum Ende des Jahrzehnts auf drei bis vier Billionen US-Dollar anwachsen werden. Mit dem anlaufenden Hochlauf der Blackwell-Chips und der erwarteten Einführung der Rubin-Generation hat das Unternehmen die passenden Produkte in der Pipeline, um diesen Kapitalfluss abzuschöpfen. Die Keynote am Montag liefert den Startschuss für die nächste technologische Phase.

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