Nvidia ist sehr stark im Geschäft. 194,54 Euro, der Schlusskurs von gestern, dokumentieren einen emimenten Aufwärtstrend, der zeigt, dass die Börsen dies ähnlich sehen. Die Notierungen waren noch um 0,82 Euro nach unten gelaufen. -0,42 % sind es schließlich geworden. Es fehlt nicht viel zum Durchbruch auf über 200 Euro und einem neuen Allzeithoch. Die Geschäfte laufen.
Nvidia: Viel Geld
16.000 Dollar verlangt Nvidia inzwischen im eigenen US-Webshop für die RTX Pro 6000 Blackwell. Beim Marktstart im Frühjahr 2025 lag der Preis noch bei rund 8.500 Dollar. Damit hat sich der Betrag für die professionelle Grafikkarte innerhalb relativ kurzer Zeit nahezu verdoppelt, nachdem Nvidia allein bei der jüngsten Anpassung weitere 2.750 Dollar aufgeschlagen hatte.
Die Preissteigerung betrifft ein Segment, in dem technische Anforderungen den Spielraum für einen Anbieterwechsel begrenzen können. Professionelle Nutzer, Entwickler und KI-Start-ups benötigen für bestimmte Anwendungen große Mengen Videospeicher und leistungsfähige Hardware. Nvidia kann hier auf das CUDA-Ökosystem bauen, das in zahlreichen Bereichen der KI-Entwicklung etabliert ist und eng mit den eigenen Grafikprozessoren verbunden bleibt.
Eine weitere Einnahmequelle sollte aus den geplanten Investitionen in KI-Infrastruktur entstehen. Nvidia arbeitet mit sieben Finanzschwergewichten zusammen, darunter BlackRock, Goldman Sachs, Apollo und KKR. Über unabhängige Finanzierungsplattformen sollen mehr als 500 Milliarden Dollar an Drittkapital für globale Rechenzentren mobilisiert werden. Jede zusätzlich finanzierte Kapazität kann dabei den Bedarf an spezialisierter KI-Hardware erhöhen.
Die Finanzierungsoffensive bleibt jedoch nicht ohne Reaktion an den Kreditmärkten. Die Kosten für Kreditausfallversicherungen auf Nvidia-Anleihen sind zuletzt gestiegen. Damit steht der wachsende Kapitalbedarf der KI-Projekte einer kritischeren Bewertung durch die Gläubigerseite gegenüber.
Nvidias Geschäft ruht weiterhin auf einer dominanten Stellung bei KI-Beschleunigern, wobei Blackwell die aktuelle Plattform und Vera Rubin die nächste technologische Generation darstellt. Für den 26. August sind die nächsten Quartalszahlen angekündigt. Zusätzlich nennen die vorliegenden Einschätzungen durchschnittliche Kursziele von rund 300 Dollar gegenüber einem angenommenen aktuellen Kurs von etwa 230 Dollar.
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