Die Dominanz von Nvidia bekommt einen weiteren Dämpfer – diesmal direkt an der Grenze zum wichtigsten Wachstumsmarkt. Der taiwanische Serverhersteller Inventec warnt eindringlich, dass der Verkauf des neuen H200-KI-Chips in China derzeit komplett blockiert ist. „Es hängt alles von der politischen Ausrichtung ab“, erklärte Inventec-Präsident Jack Tsai in Taipeh. Während die USA den Export unter Auflagen genehmigt haben, scheint Peking nun die Tür von innen zuzuschlagen.
Ein bizarres Tauziehen der Supermächte
Die Situation wirkt fast schon paradox: Erst letzte Woche gaben die Vereinigten Staaten offiziell grünes Licht für die Ausfuhr des Hochleistungschips. Doch laut Insiderberichten haben chinesische Zollbehörden ihren Agenten bereits mitgeteilt, dass der H200 das Land nicht betreten darf. Ob es sich dabei um ein dauerhaftes Verbot oder nur um eine strategische Verzögerungstaktik handelt, bleibt im Unklaren. Für Nvidia steht viel auf dem Spiel, da chinesische Giganten wie Alibaba und ByteDance bereits Millionen Einheiten vorbestellt haben sollen.
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Inventec in der Warteschleife
Für Zulieferer wie Inventec, die in Shanghai KI-Server mit Nvidia-Technik fertigen, ist die Ungewissheit existenzbedrohend. Die Produktion von Komponenten für den H200 wurde teilweise bereits eingestellt, da man keine Vorschriften verletzen darf. Jack Tsai betont die Ohnmacht der Industrie: „Wir kommunizieren weiter mit den Kunden, aber wenn es nicht erlaubt ist, können wir nichts tun.“ Der Konzern ist zum Zuschauen verdammt, während die politische Großwetterlage das Geschäft diktiert.
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Der Chip als politisches Druckmittel
Der H200 ist weit mehr als nur Hardware; er ist Nvidias zweitschnellster KI-Beschleuniger und damit ein wertvolles Pfand im Technologiestreit. Analysten vermuten hinter der chinesischen Blockade eine gezielte Verhandlungstaktik gegenüber Washington. Peking könnte versuchen, die eigene Chip-Industrie zu schützen oder Zugeständnisse bei den US-Sanktionen zu erzwingen. In dieser geopolitischen Zwickmühle droht der KI-Boom in China vorerst ins Stocken zu geraten.
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