Auf der GTC 2026 hat Nvidia CEO Jensen Huang die Nachfrage-Prognose für Blackwell- und Rubin-Chips auf rund eine Billion US-Dollar bis 2027 verdoppelt — und damit selbst die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Gleichzeitig kündigte CFO Colette Kress an, künftig mindestens 50 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre zurückzugeben. Zwei Botschaften, die gemeinsam ein klares Bild zeichnen.
Die Zahlen hinter dem Versprechen
Was die 50-Prozent-Zusage so bemerkenswert macht, ist die Dimension des zugrundeliegenden Cashflows. Im Geschäftsjahr 2026 erzielte Nvidia einen freien Cashflow von 96,6 Milliarden US-Dollar. Davon flossen 41,1 Milliarden — rund 42,6 Prozent — in Aktienrückkäufe und Dividenden. Mit dem neuen Ziel steigt dieser Anteil spürbar, besonders in der zweiten Jahreshälfte, wenn kapitalintensive Investitionen abebben. Für Aktienrückkäufe stehen noch 58,5 Milliarden US-Dollar aus laufenden Autorisierungen bereit.
Die Nachfrageprognose von einer Billion Dollar übersteigt zudem den bisherigen Analystenkonsens von rund 950 Milliarden. Huang stellte klar, dass dieser Wert nicht nur Blackwell und Rubin umfasst, sondern auch die neue Vera-CPU, Groq 3 sowie neue Storage-Racks einschließt.
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Neue Hardware, neue Architektur
Parallel zur Finanzstrategie präsentierte Nvidia den aktuellen Stand seiner Hardware-Roadmap. Die Vera-Rubin-Plattform befindet sich in der Vollproduktion und soll die Inferenzkosten pro Token um den Faktor zehn senken — verglichen mit der Vorgängergeneration Blackwell. Zu den ersten Cloud-Anbietern, die Vera-Rubin-Instanzen 2026 einsetzen werden, zählen AWS, Google Cloud, Microsoft und Oracle Cloud.
Für 2027 zeigte Huang einen Prototyp der Kyber-Architektur, die 144 GPUs in vertikal angeordneten Compute-Trays integriert und damit Dichte sowie Latenz verbessert. Kyber soll im Vera-Rubin-Ultra-System erscheinen.
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Dividendenpotenzial durch Inferenz-Boom
Ein weiterer Aspekt, den Analysten zunehmend diskutieren: die strukturelle Verschiebung von KI-Training hin zu KI-Inferenz. Tokens — die Abrechnungseinheit für den Einsatz von KI-Modellen in Unternehmensworkflows — schaffen ein nutzungsbasiertes Erlösmodell, das Nvidia langfristig weniger abhängig von Investitionszyklen machen könnte. Analysten sehen darin die Grundlage für eine nachhaltig steigende Dividende.
Der Analystenkonsens aus 49 Beobachtern bewertet die Aktie mit „Strong Buy“ und sieht auf Basis eines mittleren Kursziels von 268,80 US-Dollar ein Aufwärtspotenzial von rund 51 Prozent. Die Aktie notiert derzeit rund 15 Prozent unter ihrem Allzeithoch vom November 2025 — trotz Rekordkennzahlen und einer Roadmap, die den Anspruch auf Marktführerschaft in der KI-Infrastruktur klar untermauert.
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