Nvidia-Aktie: Das große Datum!

Die Nvidia-Aktie verliert leicht und fällt unter eine wichtige technische Marke, während der Markt auf die anstehende Veröffentlichung der Quartalszahlen wartet.

Nvidia Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie verliert und fällt unter 160 Euro
  • Oracle-Kapitalerhöhung löst Wettbewerbssorgen aus
  • Quartalszahlen am 25. Februar als Fixpunkt
  • Analysten halten an hohen Kurszielen fest

Der Handelstag begann für Nvidia mit nachgebenden Kursen. Die Aktie verlor rund 0,5 % und notierte im weiteren Verlauf bei 159,76 Euro. Damit rutschten die Notierungen unter die Marke von 160 Euro, die zuvor als wichtige Orientierungszone gegolten hatte. Dieser Schritt besitzt vor allem für den Euro-Markt Bedeutung, da technische Signale dort eine besonders große Rolle bei kurzfristigen Handelsentscheidungen spielen.

Trotz der aktuellen Schwäche bleibt die Bewertung durch externe Beobachter unverändert hoch. Analysten kalkulieren im Durchschnitt weiterhin Kursziele jenseits von 180 Euro. Diese Einschätzungen stehen aktuell in einem deutlichen Kontrast zur Tagesbewegung, da der Markt den Fokus stärker auf kurzfristige Einflüsse legt als auf langfristige Bewertungsmodelle.

Nvidia: Doch stärker als gedacht und das sogar sicher!

Ein möglicher Auslöser für den heutigen Rückgang liegt außerhalb des Unternehmens selbst. Oracle kündigte an, bis zu 50 Mrd. Dollar aufnehmen zu wollen, um den Ausbau des eigenen Cloud Geschäfts zu beschleunigen. Diese Ankündigung löste am Markt Sorgen aus, dass sich die Wettbewerbslage im Bereich künstlicher Intelligenz verschärfen könnte. Nvidia gilt als zentraler Zulieferer für KI Rechenzentren, weshalb jede Veränderung im Cloud Umfeld unmittelbar auf die Wahrnehmung der Aktie wirkt.

Parallel dazu existiert ein gegenläufiges Argument. Teile des Marktes setzen weiterhin auf zusätzliche Erlöse aus dem China Geschäft. Trotz bestehender Einschränkungen verbinden einige Marktteilnehmer damit die Erwartung, dass Nvidia dauerhaft Absatzmöglichkeiten in der Region sichern kann. Diese Annahme trägt zur Bandbreite der Einschätzungen bei, ohne sich aktuell im Kurs niederzuschlagen.

Ein weiterer Fixpunkt liegt bereits fest. Am 25.2. veröffentlicht Nvidia die Quartalszahlen. Dieses Datum bestimmt die kurzfristige Aufmerksamkeit und erklärt, warum sich Marktteilnehmer derzeit zurückhaltend positionieren. Zwischen charttechnischen Signalen, externen Branchenmeldungen und bekannten Terminen entsteht ein Umfeld, in dem selbst moderate Kursbewegungen stark interpretiert werden.

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Über Mirko Hennecke 1419 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.