Deutliche Kursverluste muss heute die Nvidia entgegennehmen. Am Ende sind es ca. -1,75 %, die fehlen: 177,26 Euro zeigen die Börsen damit nur noch an. Gleichwohl bleibt der US-Konzern damit noch immer im Aufwärtstrend. Und dennoch gibt es viel zu diskutieren. Immerhin:
Mit einer KI-Offensive im Volumen von mehr als 500 Milliarden US-Dollar treibt Nvidia den Ausbau seiner globalen Infrastruktur auf ein neues Niveau. Gemeinsam mit der südkoreanischen SK Group sichert sich der Chipkonzern nicht nur den Zugang zu entscheidenden Schlüsseltechnologien, sondern schafft zugleich die Voraussetzungen für kommende Prozessorgenerationen. Die Initiative unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, die weltweite Entwicklung Künstlicher Intelligenz langfristig maßgeblich mitzugestalten.
SK Hynix-Kooperation hat an den Börsen noch nicht viel gebracht!
Eine zentrale Rolle übernimmt dabei der Speicherspezialist SK Hynix. Gemeinsam entwickeln die Partner High-Bandwidth-Memory der nächsten Generation, das speziell auf Nvidias künftige HBM4- und Vera-Rubin-Architektur zugeschnitten wird. Leistungsfähiger Hochgeschwindigkeitsspeicher zählt inzwischen zu den wichtigsten Bausteinen moderner KI-Systeme und bildet die Grundlage für das Training großer Sprachmodelle, autonome KI-Agenten sowie industrielle Anwendungen der sogenannten physikalischen KI.
Zudem baut Nvidia auch die notwendige Infrastruktur für diese Systeme massiv aus. Gemeinsam mit SK Telecom entsteht ein KI-Rechenzentrum mit einer geplanten Leistungsaufnahme von zwei Gigawatt, das ab 2027 den Betrieb aufnehmen soll. Die Anlage wird auf der kommenden Vera-Rubin-Plattform basieren und als eines der weltweit leistungsfähigsten Zentren für KI-Anwendungen konzipiert. Ergänzt wird die Expansion durch weitere Kooperationen mit dem Cloud-Anbieter Naver und dem Investor Brookfield, die den Ausbau bestehender Rechenzentrumskapazitäten in Südkorea vorantreiben.
Die Milliardeninitiative fügt sich in eine langfristige Wachstumsstrategie ein. Bereits heute erwirtschaftet Nvidia mit seinem Datacenter-Geschäft Rekordumsätze von 81,6 Milliarden US-Dollar. Während Blackwell Ultra aktuell den Ausbau der KI-Infrastruktur vorantreibt, steht mit Vera Rubin bereits die nächste Chipgeneration bereit, die 2026 auf den Markt kommen soll. Gleichzeitig verbreitert Nvidia seine Lieferketten und Produktionskapazitäten, um die steigende Nachfrage nach KI-Hardware dauerhaft bedienen zu können.
Die Analysten sind denn auch unverändert sehr zuversichtlich. Die durchschnittlichen Kursziele liegen über 50 % oberhalb des aktuellen Kurses.
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