NVIDIA-Aktie: Neue Rakete!

Die NVIDIA-Aktie erholt sich nach Rücksetzern, während Analysten ein deutliches Aufwärtspotenzial sehen. Produktverzögerungen bei Grafikkarten und Speicherknappheit stellen jedoch operative Herausforderungen dar.

Nvidia Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kursgewinne nach mehreren schwächeren Handelstagen
  • Analystenziele liegen deutlich über aktuellem Niveau
  • Verzögerungen bei neuer RTX 50 Super Serie
  • Angespannte DRAM-Versorgung als Branchenproblem

Die Aktie von NVIDIA startete mit einem freundlichen Signal in die neue Handelswoche. Nach einem kräftigen Anstieg von 7,8 % am Freitag legte das Papier am Montag weitere 1,2 % zu und schloss bei 159,22 Euro. Damit beendete der Titel mehrere schwächere Sitzungen und rückte wieder stärker in den Fokus des Marktes. Der Kursgewinn veränderte die kurzfristige Wahrnehmung, ließ jedoch eine zentrale charttechnische Marke weiterhin unangetastet.

Der gleitende Durchschnitt der vergangenen 100 Tage blieb außer Reichweite. Dieser Wert besitzt weiterhin Bedeutung, da er als formale Grenze für den mittelfristigen Trend gilt. Solange der Kurs diese Linie nicht überschreitet, bleibt das technische Bild umkämpft. Gleichwohl zeigte die Bewegung, dass Kaufinteresse vorhanden bleibt, selbst nach vorangegangenen Rücksetzern.

Nvidia: Die neuen Chancen

Parallel dazu offenbart sich eine erhebliche Spanne zwischen aktuellem Kurs und externen Bewertungen durch Analysten. Die durchschnittlichen Zielmarken liegen rund 36 % über dem gegenwärtigen Niveau. Diese Differenz beschreibt eine deutliche Abweichung zwischen Marktpreis und Analystenschätzungen, die das Papier rechnerisch in Regionen um 200 Euro oder etwas mehr verorten.

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Abseits der Kursentwicklung rückten operative Themen in den Vordergrund. Nach der CES 2026 blieben konkrete Ankündigungen zu neuen Grafikkarten aus. In diesem Umfeld verdichteten sich Hinweise, dass die geplante RTX 50 Super Serie im laufenden Jahr nicht erscheinen wird. Auch der Zeitplan für die nächste Architektur unter dem Codenamen Rubin verschob sich nach hinten. Diese Anpassungen änderten den bisherigen Produktfahrplan spürbar.

Als maßgeblicher Einflussfaktor gilt die angespannte Versorgung mit DRAM Speicherchips. Die Knappheit betrifft die gesamte Branche, wirkt sich bei NVIDIA jedoch besonders stark aus.

Die Märkte scheinen sich daraus aktuell wenig zu machen. Der Trendwechsel rückt näher.

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