Nvidia startet in eine der wichtigsten Wochen des Jahres. Mit Rekordzahlen im Rücken und einer Reihe milliardenschwerer Investitionen öffnet am Montag die GTC 2026 in San Jose ihre Türen — und Anleger warten gespannt auf Signale zur nächsten Wachstumsphase.
Rekordgeschäftsjahr als Rückenwind
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2026 war für Nvidia außergewöhnlich: Der Umsatz stieg auf 215,9 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein im vierten Quartal erzielte das Unternehmen 68,1 Milliarden Dollar Umsatz — 73 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn kletterte um 94 Prozent auf rund 43 Milliarden Dollar.
Treiber dieser Entwicklung ist das Rechenzentrumsgeschäft, das im vierten Quartal 62,3 Milliarden Dollar einbrachte. Mehr als die Hälfte davon entfiel auf die großen Hyperscaler wie AWS, Google Cloud und Microsoft, die ihre KI-Infrastruktur mit hohem Tempo ausbauen.
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Was die GTC 2026 bringen könnte
Die viertägige Konferenz läuft vom 16. bis 19. März. Im Mittelpunkt steht die Keynote von CEO Jensen Huang, der voraussichtlich Details zur Vera-Rubin-Plattform liefern wird — Nvidias nächster Chip-Generation, die bereits in Produktion ist und ab der zweiten Jahreshälfte 2026 bei Partnern verfügbar sein soll.
Auf der Software-Seite kursieren Berichte über „NemoClaw“, eine geplante Open-Source-Plattform für KI-Agenten im Unternehmensumfeld. Parallel dazu soll ein neuer Chip für schnellere und günstigere KI-Inferenz vorgestellt werden — ein Bereich, der als einer der letzten Engpässe bei der breiten Skalierung von KI-Anwendungen gilt.
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Kurz vor der Konferenz hatte Nvidia außerdem zwei strategische Investitionen bekanntgegeben: jeweils zwei Milliarden Dollar in den Neocloud-Betreiber Nebius Group sowie in Coherent, einen Spezialisten für optische Verbindungstechnologien zwischen KI-Chips.
Ausblick und offene Fragen
Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 erwartet Nvidia einen Umsatz von rund 78 Milliarden Dollar. China-Geschäft ist in dieser Prognose bewusst nicht einkalkuliert. Die Bruttomarge soll bei rund 75 Prozent stabil bleiben.
Ein Thema, das Analysten genau beobachten: Inwieweit speist sich die starke Nachfrage aus organischem Wachstum — und nicht aus den eigenen strategischen Investitionen in Kunden. Klare Signale dazu aus San Jose könnten die Aktie, die aktuell rund zwölf Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch notiert, wieder in Richtung der Analystenpreisziele bewegen.
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