Nvidia-Aktie: Sind die wahnsinnig!

Nvidia profitiert von massiver KI-Nachfrage, kämpft aber mit Lieferketten-Engpässen und Exportkontroll-Risiken.

Nvidia Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kurs legt leicht zu
  • Milliardendeal mit IREN geschlossen
  • Lieferziele für neue Generation gesenkt
  • Exportkontrollen für China im Fokus

Mit einem aktuellen Kurs von 188,10 Euro am Dienstag festigt NVIDIA seine Position als wertvollster Akteur im Halbleitersektor. Es ging immerhin um 1,03 % aufwärts.

Die fundamentale Bewertung des Unternehmens wird durch eine beispiellose Nachfrage nach KI-Rechenkapazität getrieben, die sich in dem 3,4 Milliarden Dollar schweren Deal mit IREN konkretisiert. Diese Allianz ermöglicht NVIDIA nicht nur den Absatz von GPU-Cloud-Diensten in großem Stil, sondern bietet über Aktienoptionen auch die Chance auf eine direkte Beteiligung an der Wertschöpfung des Infrastrukturbetreibers.

Solche Modelle sind eine Antwort auf den enormen Investitionsdruck im Markt, wobei allein Microsoft und Meta zusammen über 330 Milliarden Dollar für den Ausbau ihrer Rechenzentren im Jahr 2026 bereitstellen. Nvidia sollte sich davon ein gewaltiges Stück vom Kuchen abschneiden.

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Nvidia: Die Schätzungen sind gut

Obwohl Goldman Sachs die Schätzungen für Umsatz und Gewinn im Schnitt um 12 % erhöht hat, muss das Unternehmen mit technologischen Limitierungen umgehen. Die Reduzierung der Lieferziele für die kommende Generation auf 1,5 Millionen Einheiten zeigt, dass die Skalierung derzeit durch Zulieferer wie SK Hynix und Micron begrenzt wird, die mit der Produktion von HBM4-Speichern kaum nachkommen.

Dennoch bleibt die operative Schlagkraft mit über 60.000 geplanten Rack-Auslieferungen des NV72-Systems für das laufende Jahr beeindruckend. Ein zusätzlicher Faktor in der Bewertung ist die regulatorische Überwachung. Der Verdacht, dass Hardware im Wert von 2,5 Milliarden Dollar unter Umgehung von Exportbeschränkungen an den chinesischen Konzern Alibaba geliefert wurde, sorgt für Aufmerksamkeit. Hier liegt ein kleineres Risiko für die Amerikaner.

Während NVIDIA die Vorwürfe zurückweist, bleibt die Überwachung der Lieferketten eine Daueraufgabe. Anleger blicken nun gespannt auf den 20. Mai, um zu sehen, ob die tatsächlichen Quartalsergebnisse das ambitionierte Kursziel von 250 Dollar rechtfertigen können.

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